Achtung: In deinem Browser ist JavaScript entweder nicht installiert oder deaktiviert. Einige Funktionen dieser Seite stehen daher leider für dich nicht zur Verfügung.

Perkele & The Young Ones im Konzert (Leipzig, Dezember 2018)

Wenn die Könige des Standfußballs den Saal aufmischen

The Young Ones bieten klassischen Oi!-Punk

Zum Thema

Gerade erst angekündigt und schon ausverkauft, so ähnlich verhielt es sich im Juli dieses Jahres bei der Ankündigung des Konzerts von Perkele. Sicher ist das Leipziger Conne Island nun nicht der größte Klub, aber wahrscheinlich hätten die Schweden auch drei Tage nacheinander hier spielen können und dürften sich immer noch eines „ausverkauft“ erfreuen.

Wer also beste Sichtplätze erwischen will, macht sich schon früh auf den Weg, was sich auch unübersehbar bei dem Support

The Young Ones

bemerkbar macht. Der Platz vor der Bühne ist von Beginn an gut gefüllt, was vielleicht nicht unbedingt zu erwarten war, schließlich sind The Young Ones vielen bisher noch kein Begriff. 2006 gegründet, stürmten sie zwar schnell zur ersten Anerkennung in der Oi!-Punkszene, verschwanden allerdings genauso zügig wieder in der Versenkung. Mittlerweile stehen die Niederländer aber wieder bereit und haben mit „Greatest Hits-Vol. 2“ gar noch ein neues Scheibchen mit im Gepäck.

Mit „Johnny Wanker“ hat man als Opener ein Stück, welches schon im vorigen Jahr das Licht der Welt erblickt und bestens die Richtung für die nächste halbe Stunde aufzeigt: Streetpunk ist angesagt, der nicht nur melodisch durch die Ohrgänge pfeift, sondern auch anständige Mitgröl-Refrains bereithält. Der mehrstimmige Gesang der Formation tut sein Übriges, um einen fetten Chorus beizusteuern, um damit schon anfangs die ersten Zuschauer in den Bann zu ziehen.

„The Kick Off“ schießt hinterher und schon begrüßt Frontmann Marlon die Zuschauer, dies erstaunlicherweise auf Deutsch, was allerdings sehr willkommen geheißen wird. So erfährt man, dass der letzte Gig hier schon elf Jahre her sei. Beim angebotenen und durchaus mitreißenden Liedgut bleibt nun nur zu hoffen, dass es nicht weitere elf Jahre braucht bis sich der Fünfer wieder nach Leipzig verirrt. Mit „Frape Nights“ spendiert man ein Stück vom neuen Album, was auf selbiges definitiv Appetit macht; einen Ticken besser funktioniert gar noch das vorletzte Stück „Forever Young“, bei dem schon mal der Lautstärkepegel etwas weiter nach oben schnellt.

Mit „Bloody Copper“ heißt es schließlich voneinander Abschied zu nehmen und da scheinbar niemand so wirklich weiß, ob das Wiedersehen nicht vielleicht doch erst in elf Jahren zustande kommt, gibt man gleich noch etwas mehr Gas. Fetter Abschluss und gute Vorstellung von The Young Ones.

Setlist:

Johnny Wanker
The Kick Off
Joey Stitches
The Boys Are Here
Tony Top Geezer
Lowlife
Football Violence
Frape Nights
Live For The Weekend
Miss Plum
Pornstar
Bovver In The Weekend
Forever Young
Bloody Copper

Seite
  • 1
  • 2
comments powered by Disqus

Wenn die Könige des Standfußballs den Saal aufmischen

Zum biographischen Film über Freddie Mercury und Queen

Wenn die Vorband dem Hauptact den Rang abläuft...

Grandioser Konzertabend, an dem keine Wünsche offen bleiben können

Schritt für Schritt zu einem erfolgreichen Abend

„Singen ist Sport, egal was für einen Stil, da machen wir uns nichts vor...“