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Parkway Drive, Despised Icon, 50 Lions, The Warriors, Winds Of Plaque im Konzert (Köln, Mai 2010)

Despised Icon geben Abschiedskonzert und Parkway Drive fordern alles
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Parkway Drive

Für den Auftritt von Parkway Drive wird ein stimmungsvolles Backdrop an der Wand der Bühne befestigt. Eine Strandkulisse mit Meer und einer Welle, die bei Sonnenschein am Ufer bricht. Ganz und gar nicht passend für eine Core-Band und wohl am ehesten mit der australischen Heimat Byron Bay in Verbindung zu bringen.

Als Parkway Drive sehnlichst erwartet die Bühne betreten, ragen tausende Hände in die Höhe und der Jubel bricht alle Rekorde. Mit "Boneyards" starten Parkway Drive ihren Gig, und die Melodie des Songs geht unverzüglich ins Blut über. Es ist vom ersten Ton eine Freude, sich von der Musik mitreißen zu lassen und dem Treiben auf der Bühne Beachtung zu schenken. Vor allem ist die Bühne so voll, dass man die Australier häufig aus den Augen verliert. Nicht nur die Stagediver stürmen im Sekundentakt die Bühne, auch Mitglieder der Bands, die am Abend gespielt haben, haben sich auf der Bühne versammelt. Ihre Aufgabe wird bald deutlich. Damit für die Jungs von Parkway Drive noch Platz auf der Bühne bleibt und die Anzahl der Fans nicht an Überhand gewinnt, schubsen sie diese ohne lange zu fackeln und mit großer Freude zurück in das Publikum. Das  Publikum wiederum würde sich jetzt wohl in einer Sardinenbüchse wohler fühlen als am Fuße dieser Bühne. Sie sind kaum mehr in der Lage, ihre Arme zu heben und müssen viele Diver ungeschützt auf sich niederprasseln lassen. Ein Wunder, dass alle Genicke heile bleiben.

Sänger Winston McCall steht derweil auf der Bühne und schaut ungläubig, den Kopf schüttelnd, auf die geballte Energie herab, die zu seinen Füße sekündlich explodiert. Parkway Drive geben auch keinerlei Gelegenheit zu einer Verschnaufpause, weder für sich, noch für die Fans. Sowohl "Idols And Anchors" als auch "Dead Man´s Chest" lassen zahlreiche und erbarmungslose Breakdowns niederprasseln. Mit "Unrest" ist auch ein Lied des neusten Werkes von Parkway Drive auf der Setlist vertreten. Das Album "Deep Blue" wird bei uns ab dem 29. Juni 2010 erhältlich sein.

Frontman Winston versäumt es während des Auftritts nicht, sich bei den Fans zu bedanken, die sich völlig verausgaben. Der Sauerstoffgehalt ist auf ein Minimum gesunken und auch Winston merkt an, dass es sehr hart ist unter diesen Umständen zu spielen. Man merkt der Band die widrigen Bedingungen zwar an und der Schweiß läuft ihnen in Rinnsalen über die Körper, aber dennoch geben sie alles, um den Fans einen Auftritt zu bescheren, den sie so schnell nicht mehr vergessen werden. Und so trägt auch der Versuch eines Fans Früchte, der nach dem Abgang der Band an das Mikro gelangt und "One More Song" hineinruft. Die Zuschauer lassen sich darauf sofort ein und ein riesiger Sprechchor fordert mit "One More Song" eine Zugabe. Mit den Worten "It´s fucking hot"
kommen Parkway Drive zurück auf die Bühne und hinterlassen nach dem letzten Song "Horizons" eine vollkommen ausgepowerte Meute an die lang ersehnte Frischluft.

Setlist:

1. Intro
2. Boneyards
3. Idols And Anchors
4. Smoke Em If Ya Got Em
5. Carrion
6. Guns For A Show, Knives For A Pro
7. Mutiny
8. Unrest
9. Dead Man´s Chest
10. The Siren´s Song
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11. Horizons

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