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Parkway Drive, Despised Icon, 50 Lions, The Warriors, Winds Of Plaque im Konzert (Köln, Mai 2010)

Despised Icon geben Abschiedskonzert und Parkway Drive fordern alles

Eindringlich und böse: Winds Of Plague

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The Warriors

Nach sehr zügigen Umbauarbeiten stehen nun The Warriors auf der Bühne. Die Kalifornier stechen mit ihrer Musik heute Abend definitiv am meisten hervor. Ihr Core ist ruhiger, weniger aggressiv und hat einen Einschlag von Punk. Das merken auch die Fans. Das Stagediven bricht ab und die anfänglichen, vergleichsweise zaghaften Moshs stellen sich zwischenzeitlich auch ein. The Warriors machen zudem den Eindruck, als bräuchten sie einige Zeit, um warm zu werden. Sie sind eher verhalten auf der Bühne, was als Nachfolger von 50 Lions besonders stark auffällt. All ihre Lieder befinden sich im Midtempobereich und knüppeln nicht so rasant drauf los, wie andere Bands, die dem Core-Genre zugeschrieben werden. Dadurch bekommt die Stimme von dem Herrn der Vocals eine ganz andere Gewichtung, da alle Hoffnung in die energischen und aggressiven Shouts gelegt wird.

Die Texte von The Warriors sind dafür recht Core-typisch. Sie befassen sich mit Politik und der sozialen Gesellschaft. Auch der Jubel fällt dezenter aus und endet im höflichen Klatschen. Das fällt auch Sänger Marshall auf, der nun die Initiative ergreift und zum Circle Pit auffordert. Der Versuch wird sogar mit Erfolg belohnt und ein Teil des Publikums zirkelt sich in der Hallenmitte. Kurz darauf häufen sich dann auch die Stagediver, was ganz offensichtlich einen motivierenden Anreiz für The Warriors darstellt. Plötzlich kommen sie mehr aus sich heraus und werden für die letzten beiden Songs lockerer. Basser Joe findet sogar Freude daran, die weniger rasanten und eher vorsichtigen Stagediver zurück in die Menge zu schubsen.

Nebenbei versäumt es Marshall nicht, Drummer Kyle zu seinem zarten, 16. Geburtstag zu gratulieren, mit der Betonung darauf, dass er nun auch offiziell Bier trinken darf.
Der Auftritt von den Warriors hat gezeigt, dass auch etwas ruhigerer Core durchaus Freude bereiten kann. Vor allem für alle Umstehenden, die nicht besonders viel bis gar keinen Wert auf Stagediver oder Violent Dancer legen.

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