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Paganfest 2011 (Oberhausen)

Eine geballte Extended-Show lädt mit vielen Bands zum Feiern ein

Korpiklaani machen pure Stimmung und verleiten zum Trinken und Feiern

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Korpiklaani

Der Headliner auf der regulären Tour ist heute an vorletzter Stelle. Die feucht-fröhlichen Finnen Korpiklaani lassen ihrer Crew vor ihrem Auftritt erst die Gelegenheit, die Bühne für einen Waldclan gebührend umzugestalten. Neben dem allseits bekannten Mikroständer von Sänger Jonne Järvelä, der mit einem Hirschgeweih bestückt ist, werden Kunstbäume auf die Bühne gehievt. Als die sechsköpfige Band die Bühne betritt und mit ihrem Pagan/Humppa/Folk-Mix loslegt, gibt es kein Halten mehr. Korpiklaani sind ganz klar der Höhepunkt des Abends. Die Fans feiern mit vollem Engagement. Dabei wird gesungen und gebrüllt, gehüpft und gesprungen und natürlich reichlich gemosht. Diejenigen, die es sich in der ersten Reihe scheinbar gemütlich gemacht haben, machen nun unsanft Bekanntschaft mit dem Wellenbrecher. Bei einem Blick in die erste Reihe kann der Begriff Wellenbrecher durchaus wörtlich genommen werden. Wie Wellen schwappen die Fans, angetrieben von den Bewegungen im Mosh hinter ihnen, immerzu vor die Absperrung zum Sicherheitsgraben.

Bei Korpiklaani dreht sich auch auf dem Paganfest-Gig natürlich alles um Alkohol. Sei es „Beer, Beer“, „Vodka“ und „Tequila“: Korpiklaani haben alle alkoholischen Klassiker im Gepäck und mit großer Sicherheit auch schon im Kopf. Obwohl Korpiklaani durch und durch partytaugliche Stimmungsmacher wie „Happy Little Boozer“ produzieren, ist es auf der Bühne eher ruhig. Sänger und Gitarrist sind zwar fröhlich am Strahlen, aber wenn man mal ehrlich ist, passiert auf der Bühne eher wenig. Technisch und musikalisch gibt es nichts zu mäkeln, aber bei solchen Gassenhauern dürfte ruhig auch die Band ein wenig mehr Aktion auf der Bühne zeigen. Allerdings wissen die Fans und all diejenigen, die Korpiklaani schon einmal live gesehen haben, dass das die Art der Band ist. Sie nehmen das Ganze wohl eher mit finnischem Humor, schweigen und genießen.

Den ansteckenden und mitreißenden Humppa-Sound von Korpiklaani scheint so gut wie niemand auslassen zu wollen. Obwohl die Halle nicht ausverkauft ist, ist es ordentlich gefüllt. Die Masse stößt einen regelrechten Freudenschrei aus, als „Vodka“ als folgender Song angekündigt wird, der schon seit Beginn des Gigs von den Fans lauthals eingefordert wurde. Sämtliche Hände ragen in die Höhe und es wird einmal mehr deutlich: die Musik von Korpiklaani lässt keine andere Wahl, als das Tanzbein zu schwingen, mitzufeiern und einen Becher Bier auf die Band zu heben, die so ausgelassene Stimmung verbreitet.

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