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Paganfest 2011 (Oberhausen)

Eine geballte Extended-Show lädt mit vielen Bands zum Feiern ein

Unleashed sind der musikalische Ausreißer der Tour

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Unleashed

Weiter geht es mit den Ausreißern des Paganfestes 2011. Die Death Metaller Unleashed sind ein gewaltiges Kontrastprogramm zu den vielen unterschiedlichen Paganbands. Mit Brachialität und enormer Souveränität starten sie ihren Auftritt - und das mittlerweile mit einem zeitlichen Vorsprung von 15 Minuten.

Unleashed-Frontmann Johnny kommt mit strahlendem und entschlossenem Blick auf die Bühne. Einer der ersten Sätze, die mit purer Entschlossenheit aus ihm herausbrechen, lässt keinerlei Missverständnisse zu. „I wanna see some chaos!“ brüllt Johnny, begleitet von straighten Gitarrenriffs und donnerndem Schlagzeug in das Mikro.

Dass Unleashed von den meisten Pagan-Metallern nicht zwingend im Line-Up gewünscht sind, macht sich am Füllstand der großen Halle bemerkbar. Es ist reichlich leer geworden in der Halle und vor dem Würstchenstand dafür umso voller. Dort kommt es immer wieder zu Engpässen. Klar, denn hunderte Bier-durstiger Metaller haben bekanntlich reichlich Hunger. Eigentlich ist es ein logistischer Fehlschlag, bei einer solch langen Festivalveranstaltung nur Brühwürstchen anzubieten. Satt macht das nicht wirklich. Aber das sei nur am Rande erwähnt.

Unleashed sind auf dem Paganfest 2011 wohl die Veteranen auf der Bühne. Immerhin gibt es die Death-Metal-Combo bereits seit 1989. Das ist in der Tat eine beachtliche Zeit, in der es viele Live-Auftritte gegeben hat - der Band sieht man das auch an. Musikalisch und technisch sind Unleashed absolut sicher und jagen ein Gewitter nach dem anderen in Form von „The Longships Are Coming“ und „Hammer Battalion“ vom gleichnamigen Album über die Köpfe der Fans hinweg. Diese sind auffällig überwiegend der Teil der Besucher, welche den Altersdurchschnitt nach oben treiben. Hin wieder lassen sich die dynamischen Fans auch zu wilden Mosh-Pits hinreißen, halten das wüste Umherschubsen jedoch nicht lange durch. Umso bestimmter und mit viel Durchhaltevermögen stimmen sie hingegen in den deutschen Refrain „Wir kapitulieren niemals!“ ein.

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