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Paganfest 2011 (Oberhausen)

Eine geballte Extended-Show lädt mit vielen Bands zum Feiern ein

Arafel und Helge werden sehnlichst erwartet

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Arafel

Als Aarafel (hebräisch für „Nebel“) aus Israel die Bühne betreten, hallt plötzlich eine nicht unbeachtliche Zahl an Stimmen an die Bühne, die immerzu den Namen „Helge“ brüllen. Viele Fans sind gut hörbar voller Freude und sicherlich auch gespannt auf den Auftritt des ehemaligen Equilibrium-Frontmanns Helge, der vor einem guten Jahr die Band verlassen hat und durch Robse ersetzt wurde. Ob dieser gut zu Equilibrium passt, ist natürlich Geschmacksache, vor allem, wenn man eine Band mit einem bestimmten Frontmann zu mögen gelernt hat. Aber ganz offensichtlich ist bei den Fans nicht nur der weitere Verlauf der Band von Interesse, sondern auch der weitere Werdegang von Helge, um den sich nun alles zu drehen scheint.

Mit dem ersten Track des 2010 erschienen Albums „For Battles Once Fought“ geht es auch heute Abend los. „Sword’s Hymn“ lädt ein zum Bangen und lässt getrost bewusst werden, dass Helge seinen Platz bei Arafel gefunden hat. Ausdrucksstark und mit gewohnt überzeugender Stimme startet er in den Gig. Mit seiner blonden Mähne leuchtet er regelrecht zwischen den ganzen anderen schwarzhaarigen Bandmitgliedern. Nur eine macht ihm den Platz als Eyecatcher streitig. Die zierliche Violinistin Nasha ist eine wahre Augenweide, und sorgt mit den Tönen ihres Instruments obendrein für eine besondere Note in dem Pagan/Folk Metal der Band, der eine nicht unerhebliche Prise Black Metal mit sich trägt und durch Helges starke Stimme an Schwere zunimmt.

Bereits nach dem zweiten Song dringen energische „Wall Of Death“-Rufe an die Bühne. Doch leider kommen diese äußerst unpassend. Helge übergibt für den dritten Song Nasha das Mikro, die in Deutsch den nächsten Titel ankündigt. „Last Breath Of Fire“ ist ein rein musikalisches Stück, und eignet sich demnach eher wenig für eine Wall Of Death. Allerdings sind die Fans in ihrem Bestreben, ein wenig Luft ablassen zu können, nicht klein zu kriegen, so dass kurz darauf auch ein Circle Pit gefordert wird. Zwar wird kein Pit von Helge oder einem der anderen Bandmitglieder angesagt, aber in der Mitte ist es dennoch am Brodeln.

Arafel waren heute Abend mit großer Bestimmtheit eine der Bands, die mit größter Spannung erwartet wurden. Diese Erwartung sollte für niemanden der Paganfest Besucher enttäuschend verlaufen sein, denn Arafel haben sowohl einen soliden als auch musikalisch abwechslungsreichen Gig abgeliefert, in den sich auch Helge wunderbar eingefügt hat. Man darf auf weitere Auftritte der Band gespannt sein.

Setlist:

1. Swords Hymn
2. The Kurgan
3. Last Breath Of Fire
4. Im Feld
5. The Confrontation

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