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Paganfest 2011 (Hamburg)

Ein magischer Abend mit einem exzellenten Line-Up!

Würdiger Headliner: Korpiklaani

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Korpiklaani

Korpiklaani, die Headliner des Abends, betraten um 22:54 Uhr die Bühne. Der Mikrofonständer des Sängers Jonne war geschmückt mit einem Geweih und dem Rückgrat eines Elches (oder Hirsches) und um das Schlagzeug des Drummers „Matson“ standen sowohl Flaschen, welche wahrscheinlich mit Alkohol gefüllt waren, als auch Pflanzen, die das Bühnenbild verschönerten. Bereits bevor die Scheinwerfer angingen, riefen die ersten Anhänger nach „Vodka“ und die dauergrinsende Band begann ihre Show. „Päät Pois Tai Hirteen“ aus ihrem aktuellen Album „Ukon Wacke“ war der Opener des „Klan des Waldes“ (finnisch für Korpiklaani), und sofort begannen die Fans zu headbangen.

Man sah den Leuten an, dass sie gerne mitsingen würden, doch sind nur die wenigsten der finnischen Sprache mächtig. Als zweites wurde „Cottages & Sauna“ aus dem 2005er Album „Voice Of Wilderness“ gespielt und nun grölten die Fans jedes Wort und jede Zeile des Songs lauthals mit. Die Band wirkte während der gesamten Show ziemlich gelassen und genoss den Applaus der Menge. Die Jungs spielten mit Leidenschaft, waren lustig drauf und griffen immer mal wieder zur Flasche. Nachdem die Fans, wie zuvor, wieder nach „Vodka“ riefen, grinsten sich die Bandmitglieder gegenseitig an, doch der Wunsch wurde noch nicht erfüllt. Nach „Tuoppi Oltta“, folgte erst einmal ein Song über ein anderes alkoholisches Getränk: „Tequila“. Nachdem „Ukon Wacka“ aus dem gleichnamigen Album gespielt wurde, fragte Sänger Jonne die Masse, was sie denn gerne trinken würde. Nachdem man alle möglichen alkoholischen Getränke durchgegangen war, folgte „Juodaan Viina“ und der Anfang des Liedes wurde lauthals mitgestimmt. Nach kürzester Zeit verschmolz die Band mit dem Publikum zusammen, sodass einfach nur noch zusammen gefeiert wurde, als gäbe es kein Morgen. Sowohl die Jungs auf der Bühne, als auch die Leute vor der Bühne suchten die ständige Kommunikation, riefen „Prost“, hielten Bierflaschen nach oben und stießen mit dem Publikum an, Skoll!

Während der kurzen Breaks zwischen den Songs machte das Publikum weiterhin ordentlich Party, „Vodka“ wurde selbstverständlich immer noch angestimmt und gefordert, der Drummer nahm dies zum Anlass, die Fans im Takt zu begleiten. Die Spannung stieg und endlich erfüllten Korpiklaani den Wunsch der Zuschauer und spielte das langersehnte „Vodka“. Die Menschen tobten und ein Meer aus Headbangern bildete sich von der ersten, bis zur letzten Reihe. Die ersten, leicht und stark angetrunkenen männlichen Zuschauer konnten kaum noch stehen, doch zu groß war die Freude über den Song, sodass auch diese noch ihre letzten Reserven verbrauchten und mitfeierten.

„Wooden Pints“ war der vorerst letzte Song, den die Band spielte, das Licht ging aus und die Jungs gingen von der Bühne. Das Hamburger Publikum fiel natürlich nicht auf diesen Trick rein und forderte selbstverständlich die berühmte Zugabe. Nach kurzer Zeit tauchte die Band aus der Dunkelheit wieder auf, die Scheinwerfer gingen an und „Iron Fist“, ein Cover von Motörhead, wurde gespielt. Das Publikum hatte immer noch nicht genug und nach „Pine Woods“ wurde „Happy Little Boozer“ aus dem 2006er Album „Tales Along This Road“ gespielt. Noch ein letztes Mal mobilisierten die Fans ihre Kräfte und feierten die Band und den Song. Zu guter Letzt wurde, wie vom Publikum schon geahnt, „Beer Beer“ gespielt und das Paganfest in der Markthalle Hamburg fand ihren Schluss. Jonne stellte noch jeden Einzelnen der Band vor und jeder Einzelne genoss den Applaus, ein Lob an die Jungs! Als dann alle die Bühne verließen, kam Jonne ein letztes Mal für den Abend hervor und bedankte sich bei dem Publikum für das Konzert und war sichtlich gerührt, als das Publikum mit Beifall und „Teufelsgruß“ antwortete.

Ein toller Abend ging zu Ende, das Paganfest 2011 in Hamburg war ein voller Erfolg!

Setlist:

Päät Pois Tai Hirteen
Cottages And Sauna
Tuoppi Oltta
Tequila
Journey Man
Lonkkaluut
Koivu Ja Tähti
Ukon Wacka
Vaarinpolkka
Juodan Viinaa
Vodka
Wooden Pints

Iron Fist
Pine Woods
Happy Little Boozer
Beer Beer

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