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Paganfest 2011 (Hamburg)

Ein magischer Abend mit einem exzellenten Line-Up!

Moonsorrow: Epic Pagan Metal aus Finnland

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Moonsorrow

Um 20:35 Uhr gingen erneut die Lichter in der Halle aus. Das Publikum wartete gespannt auf die nächste Band, es handelte sich um Moonsorrow! Genau wie Varg sind auch die Finnen nicht das erste Mal im Line-Up des Paganfestes vertreten. Und genau wie ihre Vorgänger haben auch sie vor kurzem, Ende Februar 2011, ihr neustes Werk „Varjoina Kuljemme Kuolleiden Maassa“ veröffentlicht. Die Menge machte sich langsam warm und die Band tauchte mit rotgefärbten Gesichtern (und teilweise oberkörperfrei) auf der Bühne auf. Ville Sorvali, Gründungsmitglied, Sänger und Bassist der Band, brüllte sich seine Seele aus dem Leib, als der Opener „Kuin Ikuinen“ aus dem Album „Suden Uni“ (2001) gespielt wurde. Das Publikum dankte mit exzessivem Headbangen und genoss den über siebenminütigen Song. So lang wie der Titel des neuen Albums, so lang war auch die Spielzeit des nächsten Song „Muinaiset“, stolze 11 Minuten und 43 Sekunden zählte man. Übrigens war das noch lange nicht der längste Song der Band…

Die Fans schreckte das nicht ab, durchgehend Headbangen war hier jedoch nicht möglich. Die Stimmung war ziemlich gut, doch die Länge der Songs machte das Publikum etwas zu schaffen. Die Band schüttelte ihr langes Haar zum Takt und fokussierte sich auf das Spielen. Die Akustik in der Halle war super und 13 Minuten und 50 Sekunden sollte das nächste Lied lang sein: „Sankaritarina“ aus dem Album „Voimasta Ja Kunniasta“ (welches übrigens immer noch nicht das längste Lied war). Langsam ging den Zuschauern die Luft aus und einige ungeübte Nicht-Moonsorrow Fans wunderten sich, wann denn die Lieder anfangen und enden würden…

Die finnischen Texte erschwerten es dem Publikum mitzugrölen, doch nichts schreckte die Hamburger ab, einfach mitzufeiern. Während die Epic Pagan Metaller „Kivenkantaja“ aus dem gleichnamigen Album preisgaben, glühten einige aus dem Publikum an der Bar vor und zum Schluss wurde der längste Song des Abends, „Kuolleiden Maa“ aus ihrem aktuellen Album gespielt, 16 Minuten und 23 Sekunden. Rekordverdächtig! Die Resonanz des Publikums war durchweg positiv, viele hatten auch ihren Spaß. Doch an die Band zuvor kamen Moonsorrow leider nicht heran.

Setlist:

Kuin Ikuinen
Muinaiset
Sankaritarina
Kivenkantaja
Kuolleiden Maa

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Fantastischer Abend, der viel zu schnell zu Ende ging