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Paganfest 2011 (Hamburg)

Ein magischer Abend mit einem exzellenten Line-Up!

Kivimetsän Druidi Sängerin Leeni-Maria weiß wie man sich bewegt

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Am Dienstag, dem 8. März 2011, war es wieder so weit: Das alljährliche Paganfest machte wieder in Hamburg Halt und auch dieses Mal wählte man die Markthalle zum Ort des Geschehens. Das diesjährige Line-Up war gespickt mit großartigen Bands, Kivimetsän Druidi, Arafel, die Dauerbrenner und Dauergäste von Varg, Moonsorrow, Unleashed und die Headliner-Helden des Abends, Korpiklaani. Besonders durch letztgenannte Band, versprach der Abend eine trinkfeste Veranstaltung zu werden, die an ausgelassene Feiern in mittelalterlichen Tavernen erinnern könnte. Die ersten Bilder des Abends bestätigten dies, beim Einlass stand zwar noch keine lange Schlange vor der Halle, jedoch glühten bereits die ersten, typischen, dunklen Gestalten vor und zischten noch das eine oder andere Bier…

Kivimetsän Druidi

Die Lichter im Saal gingen abrupt aus. Pünktlich um 18:15 Uhr eröffneten die Finnen Kivimetsän Druidi das Paganfest 2011. Die sechsköpfige Metalband wurde von den Brüdern Joni Koskinen (Sänger und Gitarrist) und Antti Koskinen (Keyboard) 2002 gegründet.
Der Bandname basiert im übrigen auf einen Fantasyroman, an welchem Joni arbeitete und auch die Songtexte, beziehen sich auf die Geschichte. 2008 fand Frontfrau Leeni-Maria Hovila ihren Weg zur Band und machte die Gruppe komplett. Im selben Jahr veröffentlichten die Musiker ihr erstes Album „Shadowheart“.
Der Saal war noch nicht komplett gefüllt und fünf der sechs Mitglieder betraten langsam und mit einem heroischen Intro die Bühne. Die langhaarigen Männer trugen Lederkostüme und Kriegsbemalung im Gesicht und nachdem jeder seine Position angenommen hatte, kam auch die Frontfrau auf die Bühne, barfuß, in einem stofffetzenartigen Oberteil und mit langen Dreads in den Haaren.

„Seawitch And The Sorcerer“ aus ihrem aktuellen und zweitem Album „Betrayal, Justice, Revenge“ war der Opener des Abends und die Zuschauer staunten nicht schlecht, als die tanzfreudige Dame gekonnt zum Metaltakt ihre Hüften kreiste und mit ihrer gewaltigen Stimme den gesamten Saal füllte. Leeni-Maria nutzte den Raum auf der Bühne und bewegte sich in jeder freien Minute von links nach rechts, sie erinnerte an eine Bauchtänzerin und spielte mit dem Publikum, welches jeder ihrer Schritte verfolgte. Die ersten nickenden Köpfe bewegten sich und von Song zu Song taute das Publikum etwas mehr auf, bis sich schließlich die ersten Headbanger zur Musik und zur kreisenden Hüfte bewegten. Zwar hat die Markthalle das Kapazitätsmaximum immer noch nicht überschritten (und tat dies auch für den Rest des Abends nicht), doch die Stimmung war ausgelassen und das Publikum lobte die Band durch Applaus. Das Fest konnte beginnen!

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Fantastischer Abend, der viel zu schnell zu Ende ging