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Paganfest 2010 (Bochum)

Feuchtfröhliche Partystimmung mit den Großen des Pagan Metal

Finntroll sorgten für einen krönenden Abschluss

Zum Thema

Eluveitie

Vor kurzem noch am Kochen, beginnt sich der Abend nach einer kurzen Verschnaufpause dem Siedepunkt zu nähern. Der acht Mann starke Trupp von Eluveitie betritt die Bühne. Sänger Chrigel Glanzmann ist vom ersten Lied an („Kingdom Come Undone“) mit einer enormen Intensität und vollem Herzblut bei der Sache. Von Anbeginn ist es eine Freude und ein Genuss, ihm und der Band Gehör zu schenken. Die keltische Folkmusik mit gälischen Texten und einem Einschlag von Melodic Death Metal bringt den Abend zum Höhepunkt.

Obwohl die Inhalte der Texte häufig emotionaler Natur sind und sich auch mit dem Schicksal einzelner Menschen befassen, die in der keltischen oder gälischen Kultur gelebt haben könnten, wirkt die Musik der Schweizer erfrischend und lädt dazu ein, mal richtig die Sau raus zu lassen. So ist es nicht verwunderlich, dass die hartgesottenen Fans die Spielfreude Eluveities mit Circle Pits und einer ganz ansehnlichen Wall of Death danken. Diverse Folkinstrumente wie die Drehleiher, gespielt von Anna Murphey, oder die Fiedel von Meri Tadic machen gemeinsam mit Flöten und Sackpfeife Lieder wie „Bloodstaines Ground“, „Slanias Song“ oder Omnos“ zu einem schönen Hörerlebnis, dem man gerne lauscht und die man noch viel lieber mit ganzer Leibeskraft zelebrieren möchte.

Bei diesem Auftritt sind die Schweizer übrigens nur zu siebt auf der Bühne vertreten. Grund dafür ist, dass ein Gitarrist in den Schweizerischen Wehrdienst gezogen wurde. Zum Ausgleich hat Chrigel eine andere freudige Kunde zu vermelden: Ihr neuestes Album „Everything Remains (As It Never Was)“ hat Platz 20 der deutschen Albumcharts erreicht. Eine starke Leistung, die die wachsende Beliebtheit Eluveities ohne Zweifel belegt, was sicher nicht nur an ihren überzeugenden Livequalitäten liegt. Als zweiter Headliner neben Finntroll haben Eluveitie eine Stunde Spielzeit, die sie mit Liedgut ihrer drei Alben, und neuen Songs wie „Nil“ oder älteren Klassikern wie „Omnos“ von „Evocation I – Arcane Dominion“ sehr gut ausfüllen. Der Auftritt macht Lust auf mehr. Unter lauten „Inis Mona“-Rufen aus der Metalschar werden diese selbstverständlich auch mit diesem Song belohnt. Mit „Tegernako“ von „Slania“ geht der Auftritt von Eluveitie langsam dem Ende zu und ein Haufen zufriedener, durchgeschwitzter Fans gibt noch einmal Vollgas, um Eluveitie letztendlich unter tosendem Applaus von der Bühne zu entlassen.

Setlist:

Otherworld Intro
Kingdom Come Undone
Thousandfold
Bloodstained Gorund
Gray Sublime Archon
Slania’s Song
Omnos
Inis Mona
Quoth The Raven
Nil – (Do)Minion
Dominion
AnDro
Te

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