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Paganfest 2010 (Bochum)

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Dornenreich

Nach dem kraftvollen Auftritt von Varg wird es musikalisch ruhiger. Zumindest hat dies zunächst den Anschein, als das Trio von Dornenreich die Bühne betritt. Das Licht ist in blau getränkt und Nebel zieht über die Bühne. Mit dem akustischen Stück „Freitanz“ beginnen Dornenreich den skeptisch erwarteten Auftritt. Für „Jagd“, dem einzigen Lied vom neuen Album „In Luft geritzt“, tauscht Sänger und Gitarrist Evíga die akustische Gitarre gegen die E-Gitarre. Ihm  ist die Leidenschaft bei jedem Ton ins Gesicht geschrieben.

Die Violine gibt, gemeinsam mit dem Gesang einen besonderen Stil hervor, der interessant anzuhören ist und seinesgleichen sucht. Die Stimme von Evíga und die Art und Weise, wie er seine Texte gesanglich präsentiert, sind, gepaart mit der Violine, ein vollkommen neues Hörerlebnis. Dornenreich bieten interessante Musik dar, die an dem heutigen Abend zwischen den ganzen Pagan Metallern ein wenig fehlplatziert wirkt, und trotz eines gelungen Auftritts ist das Publikum eher verhalten. Wie auch bei anderen Bands sitzen einige Konzertbesucher im Vorraum der Konzerthalle, während der Großteil sich in aller Ruhe und Gemächlichkeit den Auftritt anschaut.

Dornenreich können auf bereits zehn Jahre Bandgeschichte zurückblicken, und sie machen dies auch, indem sie eine gute Mischung der Lieder aus dieser Zeit darbieten. Die rockigen Passagen, wie bei „Trauerbrandung“, in denen E-Gitarre und Schlagzeug in die Vollen hauen, bringen manche Haare dann allerdings doch zum Fliegen. Mit dem Titel „Wer hat Angst vor Einsamkeit“ verabschieden sich Dornenreich nach einer halben Stunde Spielzeit vom Publikum.

Setlist:

Freitanz (acoustic)
Jagd
Schwarz
Der Hexe flammend' Blick
Flammentriebe II
Trauerbrandung
Wer hat Angst vor Einsamkeit?

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