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Paganfest 2010 (Bochum)

Feuchtfröhliche Partystimmung mit den Großen des Pagan Metal

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Wikinger, Heiden und Trolle pilgerten in Massen nach Bochum, um die ganz Großen des Pagan Metal im Ruhrcongress mit Bier und Gebrüll willkommen zu heißen. Am Eingang der Location erblickt man ein Bild, das kontrastreicher kaum sein könnte: Ein modernes Gebäude mit großen Glasfronten wird umlagert von hunderten Metallern, die mit Kilts, Trinkhörnern und wallenden Haaren aus einer früheren Zeit entsprungen zu sein scheinen. Ein Großteil der Menge stimmt sich mit Bier auf den bevorstehenden Abend ein und die zahlreichen, kreativen Accessoires wie Plastikschwerter und Wikingerhelme à la Wickie optimieren den Anblick. Ein praller Abend wartet auf die zahlreichen Fans: In sieben Stunden werden Arkona, Varg, Alestorm, Dornenreich, Equilibrium, Eluveitie und Finntroll den Saal zum Kochen bringen.

Arkona

Als Opener stürmen die Russen Arkona die Bühne. Allen voran wirbelt die Frontfrau Maria „Masha“ „Scream“ Archipowa, die den begierigen Fans vom ersten Lied („Pokrovi Nebesnogo Starts“) an ordentlich einheizt. Mit ihrer grölenden Stimme, die so manchen Mann erblassen lässt, bewegt sie die Zuschauer, die sich bereits zu früher Stunde vom Arbeitsplatz losreißen konnten, zum ausgelassenen Mitfeiern. Der Auftritt von Arkona beginnt bereits um 17 Uhr, schließlich müssen sieben Bands Zeit für ihren Auftritt bekommen.

Doch trotz der ungewohnt frühen Stunde ist der Auftritt gut besucht und die Stimmung ausgelassen. Bei Songs wie „Ot serdtsa k nebu“ vom gleichnamigen Album und „Yarilo“ wirbelt Masha nur so über die Bühne. Zudem verleiht sie den Songs durch ihre gesanglichen Einlagen, mit einer schönen, melodischen und kraftvollen Stimme, eine besondere Wirkung. Der Wechsel zwischen Mashas tiefem Grollen und ihrem Gesang lässt staunen, wie unterschiedlich ihre Stimme wirken kann. Natürlich darf den Fans „Goi, Rode, Goi!“ von dem neuesten, gleichnamigen Album nicht enthalten bleiben. Bereits nach einer halben Stunde muss der Auftritt von Arkona jedoch ein Ende finden, um der nächsten Band die Möglichkeit zu geben, die Bühne zu entern. Den schwungvollen Auftritt und die gute Laune gleich zum Start des Paganfestes danken die Fans mit Zugabe-Rufen, die jedoch leider unerfüllt bleiben.

Setlist:

Intro
Pokrovi Nebesnogo Startsa
Ot serdtsa k nebu
Goi, Rode, Goi
Po Siroy Zemle
Yarilo
Kupala I Kostroma

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