Achtung: In deinem Browser ist JavaScript entweder nicht installiert oder deaktiviert. Einige Funktionen dieser Seite stehen daher leider für dich nicht zur Verfügung.

Paganfest 2009 (Dortmund)

Zum Thema

Korpiklaani

Dieser immensen Feierstimmung konnten die Finnen von Korpiklaani nur noch mit bier- oder vodkageschwängerter Atmosphäre etwas entgegensetzen. Ein kleiner Teil des Publikums war nach dem Gig der Reiter auch schon auf Nimmerwiedersehen verschwunden, was heutzutage ein zwar mehr und mehr festzustellendes, aber dennoch Unverständnis hervorrufendes Phänomen darstellt, nämlich noch vor dem Set des Headliners die Location zu verlassen.

Dass die Finnen von den verbliebenen Fans brennend erwartet wurden, wurde klar, als man die Sprechchöre während des Intros hörte, denn man hörte aus vielen Kehlen wie aus einer ein Wort, nämlich „Vodka!“. Und was passte zu dem ersten Song der Setlist stilecht dann am besten? Genau, Sänger Jonne bekam erstmal eine Vodkadusche verpasst.

Der zweite Song „Journey Man“ wurde ohne große Ansage oder Zwischengeplänkel prompt im Anschluss an „Vodka“ rausgehauen. Kein Wunder, denn man musste ja immerhin ungefähr sechs Minuten wieder rausholen, welche die Band dem Zeitplan hinterher hinkte.

Bei dem Stück „Korpiklaani“ war die Stimmung unter den Fans zwar nicht so ausgelassen wie vorher bei den Reitern, aber dennoch gut.

Danach wurde es Zeit, um zum neuen Album zurück zu kommen, wie Jonne meinte. Insgesamt wurden alle Songs durch die Bank weg gut vom Publikum aufgenommen und die Band gebührend gefeiert. Dass es am Bier- oder sonstigen Alkoholgenuss gelegen hat, kann man aber noch nicht einmal sagen, denn wie wir in Erfahrung bringen konnte, war am Ende des Konzertabends nicht etwa das Bier an den Ausschanktheken ausverkauft, sondern die gute alte Cola. Eher ungewöhnlich, denn zwischendurch brandeten immer wieder „Beer, Beer“- Sprechchöre auf und auch auf der Bühne wurde mit dem Genuss von Flüssigbrot und anderen alkoholischen Getränken nicht gerade gegeizt. Auf den Song sollten die Fans zu diesem Zeitpunkt aber noch eine ganze Weile warten.

Die Zuschauer feierten die Band ab, keine Frage, jedoch konnte die Stimmung nicht mehr in solche Höhenlagen entschwinden wie es zuvor bei den Reitern der Fall gewesen war. Die Zuschauer wollten auf jeden Fall den Bier-Song, denn auf Jonnes Frage, welchen Song die Fans denn nun als nächstes hören wollten, schallte es wie aus einem Hals: „Beer, Beer!“. Jonne wusste, dass dieser Song heißbegehrt war und dies nützte er aus, indem er die Spannung und die Vorfreude auf dieses Stück schürte. Später fragte er noch einmal: „Wollt ihr in eurer nächsten Zukunft 'Beer, Beer' hören?“. Länger konnte die Band die Fans aber dann auch nicht mehr auf die Folter spannen, und so kam als letzter Song vor der zwei Songs umfassenden Zugabe dann endlich, worauf so viele Anwesende gewartet hatten.

Korpiklaani setzten mit „Hunting Song“ und „Let´s Drink“ einen guten Abschluss unter ein gelungenes Set ihrerseits und ein gutes Festival im Allgemeinen. Man freut sich schon auf die Fortsetzung des Festivals im kommenden Jahr.

Setlist:

Vodka

Journey Man

Korpiklaani

Cottages & Saunas

Kipumylly

Huppiaan Aarre

Tulikokko

Viima

Juodaan Viinaa

Pellonpekko

Metsämies

Paljon On Koskessa Kiviä

Pinewoods

Crows Bring The Spring

Wooden Pints

Happy Little Boozer

Midsummer Night

Beer Beer

Hunting Song

Let´s Drink

Seite
comments powered by Disqus

Wenn es im August schneit und trotzdem alle schweißgebadet nach Hause gehen

Fantastisches Open-Air, bei dem alle um die Wette strahlen

Familiäre und friedliche Metalparty am Kanal, Take 17

Fantastischer Abend, der viel zu schnell zu Ende ging

Trotz eher kurzem Set des Headliners ein schöner Konzertabend

Absolut fantastischer Konzertabend, der kaum überboten werden kann