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Paganfest 2009 (Dortmund)

Auch ohne Piratenoutfit ready for boarding

Zum Thema

Ex Deo

Mit einiger Erwartung an die Performance von Ex Deo verbrachte man die Umbaupause, denn das Debutalbum „Romulus“ hatte es im Vorfeld geschafft, mächtig Eindruck zu machen. Eindruck machte auch das Bühnendesign, denn hier hielten Symbole des römischen Reiches Einzug.

Anzunehmen ist, dass zahlreiche Anwesenden nicht minder erwartungsfroh waren als meine Wenigkeit, denn während das Intro ertönte und den gesamten Innenraum in eine erhabene, gar mystische Stimmung tauchte, hörte man aus zahlreichen Kehlen „Hey“-Rufe und auch rhythmisches Klatschen wurde im Publikumsraum ausgeübt.

Als dann Maurizio Iacono, bekannt von seiner Hauptband Kataklysm, in voller Römermontur zusammen mit seinen Legionären die Bretter betrat und die Bühne vornehmlich in rotes Licht getaucht wurde, hatte das Ganze schon etwas Erhabenes. Was allerdings noch viel erhabener gewirkt hätte, wäre ein absolut synchron ausgeführtes Banging der Männer an den Saiteninstrumenten gewesen. Dass dies nämlich nicht der Fall war, fiel besonders bei den vornehmlich im Midtempo gehaltenen Stücken verstärkt ins Auge.

Die Reaktionen seitens des Publikums waren der Musik angemessen, will heißen: sie waren etwas gedämpfter. Jedenfalls machte das Publikum immer brav mit, wenn Maurizio zu „Hey, hey“-Rufen aufforderte.  

Ex Deo lieferten den Zuschauern eine Lektion in Sachen Epik und erhabener Mucke und damit einen soliden Gig ab.

Setlist:

Romulus

Storm The Gates Of Alesia

Cry Havoc

Legio XIII

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