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Ost+Front & Estoplyn im Konzert

Mit „Adrenalin“ zur Hochtour aufgelaufen

Ost+Front begeistern mit neuem Album

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Ost+Front

Eine kurze Umbaupause folgt, Zeit für die Fans, sich nun näher an die Bühne heranzuschieben oder noch etwas an ihrer Maskerade zu feilen, immerhin sind es nicht gerade wenige, die hier in Kostümierung anrücken.

Zum titelgebenden Stück der neuen Scheibe gibt es schließlich den Einmarsch von Ost+Front zu feiern, der einzeln und unter lautstarkem Jubel der Zuschauer erfolgt. Und an dieser Stelle darf man bereits feststellen, dass die Band bestens weiß, wie man sich in Szene setzt. Ändern tut sich dies auch beim nachfolgenden „Fiesta de sexo“ nicht, der mit lateinamerikanischen Rhythmen gespickte Titel hebt sich nicht nur musikalisch deutlich von restlichen Liedgut ab, sondern lässt auch Eva Edelweiß mittels Sombrero zum visuellen Mittelpunkt der Bühne avancieren. Für besagte „Dame“ geht es zu „Feuerwasser“ dann hinein ins Publikum, um per Infusionsbeutel ein paar Getränke zu verteilen, die nur zu gerne angenommen werden.

Mittlerweile haben sich immerhin auch die Temperaturen im Club deutlich erhöht; selbst wenn die brachialen NDH-Klänge nicht unbedingt nach höchster Bewegungsstufe schreien, ist die euphorische Stimmung der Zuschauer deutlich zu spüren. Der Großteil zeigt sich extrem textsicher und Pommesgabeln zieren über die gesamte Distanz den Saal, so braucht es auch herzlich wenig Ermunterung von der Bühne aus, was Ost+Front sicher entgegenkommt.

Mit dem deutlich tanzbareren „10 Jahre Ost+Front“ setzt man sich nunmehr selber ein kleines Denkmal, um mit „Denkelied“ wieder in morbid-düstere Gefilde einzutauchen. Und genau so mühelos wie man sich hier den  verschiedensten Themen widmet, genauso reibungslos sind die Sprünge durch die mittlerweile vier Alben der Band, welche nahezu gleichmäßig bedacht werden. Natürlich gibt es auch hier klare Favoriten auszumachen, so schafft es der Doppelpack aus „Sonne, Mond und Sterne“ und „Sternenkinder“ tatsächlich stimmungstechnisch noch einen Hauch draufzupacken. Beim anschließenden „Bruderherz“ muss hingegen etwas angepeitscht werden, um die Hände auch weiter über den Köpfen zu sehen.

„Gang Bang“ lebt dann wieder von seinen treibenden Rhythmen und dem obligatorischen Zwischenspiel von Edelweiß und Frontröhre Herrmann Ostfront, der gleich darauf ganz tief an die Anfangszeit zurückerinnert und die erste Single „Ich liebe es“ zelebriert. „Heavy Metal“ ist hingegen wieder vom aktuellen Album, wie nicht anders zu erwarten fliegen die Pommesgabeln nun wieder en gros in die Höhe, der Refrain wird ausgiebig mitgegrölt und damit ist auch schon Schluss. Selbst wenn die Setlist alles andere als kurz war, hat man doch das Gefühl, dass der Abschluss zu früh kam, aber immerhin können die Zuschauer mit „Bitte schlag mich“ noch eine Zugabe herauskitzeln. Eva Edelweiß spendiert gar noch eine Fuhre schwarze Luftballons, die schließlich auch noch den Spieltrieb in den Reihen fördert, am endgültigen Abschied ändert sich allerdings nichts mehr. Fazit: Gewohnt guter Auftritt  von Ost+Front, der von den Fans ausgiebig gehuldigt wird.

Setlist:

Adrenalin
Fiesta de sexo
Afrika
Feuerwasser
Liebeslied
U.S.A.
Anders
Fleisch
10 Jahre Ost+Front
Denkelied
Freundschaft
Arm & Reich
Sonne, Mond und Sterne
Sternenkinder
Bruderherz
Gang Bang
Ich liebe es
911
Mensch
Heavy Metal

Bitte schlag mich

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