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Ost+Front & Estoplyn im Konzert

Mit „Adrenalin“ zur Hochtour aufgelaufen

Trotz Einbruch und Stau bieten Estoplyn eine gute Vorstellung

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Vier Jahre ist es mittlerweile schon wieder her, dass The-Pit.de das letzte Mal über Ost+Front berichteten. Mit „Adrenalin“ bietet die NDH-Truppe nicht nur ein neues Album, sondern auch die Möglichkeit, sie bei der zugehörigen Tour mal wieder zu besuchen.
Nach einem zu frühen Start in den Abend sieht es hier allerdings nicht aus, zwar ist der Club Puschkin schon gut besetzt, dafür befindet sich der Support

Estoplyn

noch mitten im Soundcheck. Irgendwie wirkt das Ganze gar etwas surreal; da versucht sich der Techniker noch mit dem Anbringen von Kabeln, während die Band wartend auf der Bühne steht und ab und an mal ein paar Probetöne von sich gibt. Schließlich steigt der Fünfer quasi aus der Kalten ins Geschehen ein, die Erklärung für den etwas überraschenden und eigenwilligen Beginn folgt dem Opener auf dem Fuß: Frontmann David erklärt in groben Zügen den heutigen Tag, an dem erst der Probenraum aufgebrochen wurde und man schließlich noch fünf Stunden im Stau stand, um gerade mal eine halbe Stunde vor Start in Dresden gelandet zu sein.

Umso höher muss man es der Band anrechnen, dass sie überhaupt hier steht und sich nun mit jedem Ton weiter in das Konzert reinkämpft. Schon zu „Boston Tea Party“ steigt die Laune im Saal deutlich an, was sicher an der eingängigen Folk-Note des Stücks liegt, wenngleich Estoplyn sich in diesem Moment damit auch etwas unberechenbarer macht. Wirklich klar zuzuordnen ist die Truppe nicht, irgendwo zwischen Metal und Folk schwirren die Klänge umher und selbst wenn das Ganze gut ins Ohr geht, hat man hin und wieder das Gefühl, dass die Band ihren endgültigen Weg noch nicht gefunden hat.

Nichtsdestotrotz steigt die Laune im Club weiter an, mit Titeln wie „H To The Erbert“ und der neuen Single „Burning Hate“ kann der Fünfer ordentlich punkten, zumal Fronter David ein anständiges Händchen fürs Einheizen beweist. Zu „Grumpy Trump“ fliegen die Hände nach oben, allerdings ist man hiermit auch schon fast am Ende des Sets angekommen, denn mit „Irish Pub“ wird schon der letzte Song angekündigt. Der Aufforderung zum gemeinsamen Gesang wird nun nur zu gerne nachgekommen, immerhin versprüht der Titel eine große Portion an guter Laune und setzt einen energievollen Schlusspunkt.

Setlist (unvollständig):

Boston Tea Party
Stroke Of Fate
Rest In Peace
H To The Erbert
Burning Hate
Grumpy Trump
Irish Pub

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