Achtung: In deinem Browser ist JavaScript entweder nicht installiert oder deaktiviert. Einige Funktionen dieser Seite stehen daher leider für dich nicht zur Verfügung.

Operation:Mindcrime, I.C.O.N. und Fire & Water im Konzert (Bochum, Dezember 2015)

Leere Hütte beim Konzert des Jahres

Gefühlvolle und starke Einleitung druch das Duo Fire & Water

Zum Thema

War es der langjährige Rechtsstreit zwischen Geoff Tate und seinen ehemaligen Mitstreitern rund um Queensryche, ist es die ansonsten für viele nicht mehr ganz so interessante Neuausrichtung von „The Key“, dem Operation:Mindcrime-Debüt, liegt es an dem Wochentag, sind die Konkurrenzveranstaltungen zu erdrückend oder ist es eine Kombination aus allem? Unterm Strich mögen es vielleicht hundert Fans in der Bochumer Matrix sein – viel Platz also vor der Bühne. Und trotzdem: Das hier heute Abend reiht sich bei vielen als das Konzert des Jahres ein. Als Support sind die Briten von I.C.O.N. und Fire & Water mit an Bord, letztere eröffnen dann auch den Abend.

Fire & Water

Das irische Duo zeigt mal kurzerhand auf, dass man auch mit wenig Schnick Schnack gute und entspannte Musik machen kann, die sogar den anwesenden Metallern ein überraschtes „nicht schlecht, Herr Specht“ entlocken kann. Gesang, Gitarre und Saxophon, mehr braucht es heute halt nicht zur Einstimmung, vor allem, wenn mit Tomás McCarthy ein sehr charismatischer Sänger das Zepter in der Hand hält, wobei Clódagh Kearney, die später am Abend auch noch ihren großen Auftritt haben wird, das Gitarrenspiel mit dem sehr smoothen Blechinstrument perfekt untermalt.

Mit „Babe I'm Gonna Leave You“, im Original von Led Zeppelin, legen sie schon einen Auftakt nach Maß hin, aber auch bei den eigenen Songs können sie sich über mangelnde positive Rückmeldung nicht beschweren. Vollends schnellt die Sympathie nach oben, als sie sich dafür bedanken, dass schon so viele anwesend sind, spielen sie doch sonst auch in ihrer Heimat vor fünf bis zehn Leuten.

Ist halt schön hier in Bochum, so Fronter Tomás, weist auf den Merchstand hin und mit ruhigen Songs und ordentlichem Applaus steuern wir auf das Ende des ersten Teils des Abends hin, völlig unverkrampft klatscht gut der Hälfte der Anwesenden bei „Out On The Western Plains“, das zweite Coverstück, nur dieses Mal von Rory Gallagher, mit. Verblüffend, wie gut der Abend doch anfängt.

Setlist:
Babe I'm Gonna Leave You (Led Zeppelin-Cover)
Modern Day Cowboy
The Shepherd
The Liar
Out On The Western Plains (Rory Gallagher-Cover)

Seite
comments powered by Disqus