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Operation Metal Attack 2012

Super Bands, super Location, nur leider kaum Besucher

Final Depravity zum Ersten mal live mit neuen Songs und neuer Besetzung

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Final Depravity

Auch Final Depravity arbeiten derzeit an einer neuen Platte, nämlich dem Nachfolger zum Debütwerk "Nightmare 13", der Ende des Jahres rauskommen soll. Mit den vier Jungs aus Essen gibt es wieder reinsten Thrash Metal auf die Ohren, der einem fachgerecht nach Ruhrpott-Marnier serviert wird. Passend zur kommenden Platte hat die Band auch noch exklusiv drei Songs davon ausgewählt, um sie an diesem Abend dem kleinen Publikum in Oberhausen zu präsentieren.

Doch das ist nicht die einzige Neuigkeit im Hause Final Depravity, denn seit kurzem hat die Truppe einen neuen Drummer in ihren Reihen wilkommen geheißen und das ist niemand geringeres als Jerome Reil, der Sohn des legendären Kreator-Drummers Jürgen "Ventor" Reil. Für die Band ist das der erste Auftritt mit Jerome und der gute Ventor ist daher auch mit von der Partie, um seinen Sohn in Aktion zu sehen und ihm natürlich zur Seite zu stehen. So steht er während des Auftritts direkt hinter der Bühne und beobachtet das Ganze, der Stolz steht ihm ins Gesicht geschrieben.

Die Erwartung ist also groß bei all den Neuigkeiten und im Nachhinein bleibt nur zu sagen, dass Final Depravity mal wieder eine überragende Show gelungen ist. Die Band betritt schon sichtlich gut gelaunt die Bühne und ist mit einer Menge Spaß dabei. Zwischen den Songs werden sich außerdem gern mal ein paar Bälle zugeworfen und herumgeblödelt. Dazu kommt ein gut aufgelegter Dennis, der ununterbrochen am Grinsen ist wie ein Honigkuchenpferd und sich über den reichen Applaus freut. Die Performance ist echt klasse. Es wird gepost, geheadbangt und auch der neue Jerome macht seinen Teil echt super. Außerdem wird es das erste Mal annähernd etwas voll im Schacht 1, da die Band ihre gesamte Fantruppe im Schlepptau hat, die ausgelassen feiert. Der Essener Trupp bringt endlich mal ein bisschen Stimmung in den Laden, es kommt sogar auf Aufforderung von Dennis zu einer kleinen Wall Of Death.

Einziger Wermutstropfen an dem Ganzen ist allerdings die ernüchternde Setlist. Diese ist nämlich mit bloß sechs Songs, von denen auch noch die Hälfte neue sind, sehr kurz geraten. Auf so Schmankerln wie "As The Crow Flies", "This Relieving End" oder auch den Titeltrack "Nightmare 13" hat man ja schon gehofft, diese werden jedoch nicht gespielt. Zum Glück ist aber immerhin der Überkracher "Persecution" dabei. Beim nächsten Mal bitte eine reich bestücktere Setlist, ansonsten waren Final Depravity mal wieder spitzenklasse. Umso größer ist die Vorfreude auf die neue Platte "Thrash Is Just The Beginning".

Setlist:

1. Veil Of Secrecy
2. Vortex
3. Mortuary
4. The Prediction (Spirits In Decay)
5. Persecution
6. Thrash Is Just The Beginning

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