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Operation Metal Attack 2012

Super Bands, super Location, nur leider kaum Besucher

Zurück in die kitschigen 80er geht es mit den Hollywood Burnouts

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Hollywood Burnouts

Mit den Hollywood Burnouts steht der erste Co-Headliner des Tages auf dem Plan. Die vier Verfechter des Glam Metal haben gerade ihren Erstling "Excess All Areas" veröffentlicht, doch schon vor dem Release haben sie duch dutzende Festivalauftritte und etliche Gigs, die kein Ende fanden, auf sich aufmerksam gemacht. Gegründet hat sich die Truppe vor vier Jahren, um den kitschigen Teil der 80er auch in die Neuzeit zu bringen und so sollte man sich auch wappnen, was die äußerlichen Klischees angeht. Die werden nämlich mit knallbunten Outfits und tonnenweise Haarspray voll bedient.

Als überzeugter und strenggläubiger Thrasher ist die Erwartung bei so einem Spektakel natürlich nicht gerade riesig, doch erstaunlicherweise fällt die Show recht erträglich und gar nicht mal so Glam-lastig aus. Es gibt zwar die üblichen Klischees, aber immerhin bestehen die Hollywood Burnouts nicht aus nur vier Herren, die sich bei der Kleiderauswahl im Geschlecht verirrt haben, sondern haben tatsächlich auch eine Frau an Bord. Somit wirkt das ganze immerhin nicht absolut verkehrt. Davon abgesehen kann sich die Musik teilweise echt hören lassen. Auch die Anwesenden können sich anscheinend damit anfreunden und beginnen in der Songpause spaßeshalber damit, "We're Not Gonna Take It" anzustimmen.

Wie bereits zuvor soll auch hier die Show ein frühzeitiges Ende finden, doch darauf entgegnet Fronter Mike kurzerhand: "Dann spielen wir halt nur noch einen ganz schnellen Song". Dieser wird mit einer Hair-Metal-Version des Queen-Evergreens "We Will Rock You" dargeboten, endet allerdings auf halber Strecke, da den Hollywood Burnouts der Saft abgedreht wird. Im Nachhinein sind die Meinungen zweigeteilt über den Auftritt des bunten Quartetts aus Augsburg. "Schreib rein, sie haben ambitioniert gelangweilt", kommt es von einem Bekannten, andere hingegen haben Gefallen gefunden an der Musik. Schlecht war der Gig auf keinen Fall und auch die Musik, die die Hollywood Burnouts spielen ist gut, doch ist es fraglich, ob das Image auch jedem gefällt.

Setlist:

1. Gimme, Gimme, Gimme
2. Tonight
3. Wild Side
4. I Wanna Ride
5. Everybody Needs A Hero
6. Sweet Soul Sister (The Cult Cover)
7. Wild At Heart

8. We Will Rock You (Queen Cover)

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