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Operation Metal Attack 2012

Super Bands, super Location, nur leider kaum Besucher

Der junge Fünfer Metallurgy spielt traditionellen Heavy Metal

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Metallurgy

Wie schon der Name der relativ jungen Band aus Wuppertal und die einzelnen Songtitel vermuten lassen, huldigen Metallurgy dem klassischen Heavy Metal und spielen einen tradtionellen, schnörkellosen und vor allem authentischen Stil, ganz auf den Spuren von Idolen der 80er wie Iron Maiden, Accept oder auch Judas Priest. Dabei sind die Bandmitglieder gerade mal um die 20 rum. Das wiederum merkt man der Truppe live auch ein klein wenig an, denn bis auf Sänger Michael, der live wirklich hervorragend agiert und zudem noch singt wie ein Ass, treten Metallurgy noch nicht ganz so agil und sicher auf wie manch andere. Ein bisschen mehr Bühnenpräzens könnte da nicht schaden. Ansonsten ist der Auftritt aber top und die Musik kann sich eindeutig hören lassen. Zumal allein das Stage-Acting von Sänger Michael auch für eine ganze Band reichen würde. Die Luftgitarre hat er schon beim ersten Song gezückt und will sie auch bis zum Ende der Show gar nicht mehr aus der Hand legen.

Schon der Opener "Revelation" zeigt eindrucksvoll die Stärken des Wuppertaler Fünfers: Melodische und fetzige Riffs, eine kräftige Stimme, die auch die höheren Noten trifft, und immer wieder mal verspielte Tapping-Parts. Vergleiche mit der Musik deralten Heavy Metal Helden von vor 20 Jahren kommen also nicht von ungefähr. Immerhin haben die Jungs auch noch ein klassisches Rock'n'Roll Stück migebracht. Mit "Metal Alive" macht die Band außerdem auch deutlich, dass sie durchaus Ohrwurm-Potenzial schaffen können und eingängige Refrains zum Mitgrölen im Repertoire haben.

Mitgesungen wird letztendlich aber nicht, denn was die Zuschauer angeht, sieht es leider auch hier nicht anders aus als zuvor. Nur wenige sind dort, maximal 15 Leute, was durch die große Konzerthalle natürlich nochmal ein ganzes Stück ernüchternder wirkt. Schade ist auch, dass die Band früher aufhören muss, da sich der gesamte Zeitplan (wie bereits auf Seite 1 erwähnt) nach hinten verschoben und die Jungs die Anweisung bekommen, nach "Female Tyrant" Feierabend zu machen. So wird der letzte eingeplante Song gar nicht mehr gespielt.

Setlist:

1. Revelation
2. Metal Alive
3. Salvation
4. Heavy Metal
5. Female Tyrant
(6. Free Man Rising)

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