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Operation Metal Attack 2012

Super Bands, super Location, nur leider kaum Besucher

Besonders die Headbanger kommen auf ihre Kosten beim knallharten Death Metal von Sabiendas

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Sabiendas

Es geht auf Mitternacht zu und passend dazu wird es noch einmal richtig düster in der Konzerthalle. Die nächste Band auf dem Spielplan ist nämlich die Recklinghausener Fraktion Sabiendas, die sich dem knallharten und kompromisslosen Todesmetall verschrieben hat. Die Band selbst fühlt sich nach eigener Aussage auf der Bühne am wohlsten und erklärt ihr Hauptanliegen demnach, als soviel wie möglich live zu spielen. Die fünf Death-Metal-Maniacs um Gitarristin und Frontfrau Alexandra haben so besonders in der letzten Zeit ihr Talent auf großen Bühnen wie auf dem Metalfest Germany oder auch dem kürzlichen Extremefest unter Beweis stellen können. Und jetzt in Oberhausen.

Die Fünf betreten die Bühne und lassen ihren old-schooligen Death Metal auf das Publikum, das nach Final Depravity wieder ein bisschen kleiner geworden ist, los. Zu Beginn herrschen hier allerdings noch einige technische Probleme beim Sound, für die die Band aber nichts kann. Im Gegenteil, einige der Monitore sind während der Show selbst für die Bandmitglieder zu laut, obwohl Gitarristin Alex immer wieder das Zeichen dafür gibt, leiser zu drehen - da fragt man sich, was die Herren am Mischpult überhaupt treiben. Davon abgesehen ist der Auftritt der Recklinghausener spitze.

Es gibt düstere und groovige Riffs gepaart mit höllisch schnellem Drumming und den irre tiefen Growls von Sänger Ede, der übrigens nicht nur aussieht wie eine deutsche Version von George Fisher, sondern sich live auch noch genau so bewegt. So muss man sich immer wieder verwirrt fragen, ob man da nicht tatsächlich den Cannibal Corpse-Frontmann vor sich stehen hat. Corpsegrinder-Referenzen sind also eindeutig berechtigt und auch sonst lässt die Performance der Band keine Wünsche offen, und die Musik sowieso nicht. Generell lässt der Fünfer auch musikalisch immer wieder mal ein paar Cannibal Corpse-Einflüsse durchblitzen, dazu passt das Stage-Acting von Ede natürlich optimal. Bemerkenswert ist auch die technische Versiertheit der Truppe. Bei der schnellen Doublebass oder den flotten Blastbeats von Drummer Toni klappt einem gelegentlich schon mal die Kinnlade runter.

Rausschmeißer wie "Prophets Of Blood" oder "Eternal Gloom" sorgen für einige schmerzende Nackenmuskeln an diesem Abend und auch die beiden neueren Tracks "Retributionist" und "Cheating Death" machen da keine Ausnahme und gehen voll auf die Zwölf. Wie der letzte Satz vermuten lässt, tüfteln auch Sabiendas momentan an einer neuen Platte, nämlich an ihrem Debütalbum "Restored To Life", das bald erscheinen soll. Die neuen Songs hören sich schon jetzt klasse an und lassen andeuten, dass da etwas Großes auf alle Anhänger der härteren Spielweise zukommen wird.

Setlist:

1. Necrophobia
2. Worse Than Death
3. Prophets Of Blood
4. Cheating Death
5. Restored To Life
6. Retributionist
7. Faces In The Dark
8. Blood Drenched Rack
9. Eternal Gloom

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