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Operation Metal Attack 2012

Super Bands, super Location, nur leider kaum Besucher

Leider waren kaum Besucher da

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Ursprünglich sollte dieses Jahr am 14. Juli das Wuppertaler Metalfest stattfinden, doch als das Festival kurzerhand nach Oberhausen umgezogen ist und der Name dort folglich wenig Sinn ergeben hätte, hat man das ganze in Operation Metal Attack umgetauft. Mit einem bunt gemischten Billing voll hochkarätiger Underground- und Newcomer-Bands sollte jeder auf seine Kosten kommen, denn sei es düsterer Death Metal, traditioneller Power Metal oder kitschiger Glam Rock, für jeden war etwas dabei.

Allerdings ging das ganze nicht ganz so wie geplant vonstatten, denn die relativ geräumige Konzerthalle im Schacht 1 blieb am Samstag beinahe gänzlich leer. Zugegeben, dass der 14. Juli nicht gerade das optimale Datum für die erste Auflage eines Underground-Festivals darstellt während doch zeitgleich das Dong Open Air und das Bang Your Head Festival stattfindet, ist klar, doch dass so wenig Gäste antanzen würden wie es am Samstag der Fall gewesen ist, das hätte man nicht erwartet. Dabei hätte es so gut funktionieren können, denn das Festival an sich war gut organisiert. Mit den Bands war ein vielversprechendes, vielseitiges Billing geschaffen, im Schacht 1 hat der Veranstalter eine super Location gefunden, die nicht besser für die erste Ausgabe des Operation Metal Attack hätte sein können, und für ausreichend Verpflegung für Besucher, Bands und Presse war auch gesorgt. Die Voraussetzungen für ein gutes Festival waren also geschaffen. Nun, warum war es dann den gesamten Tag über so leer in der Oberhausener Konzerthalle?

Ein Argument, das einem an diesem Tag öfter zu Ohren gekommen ist war, dass viel zu wenig Werbung im Vorfeld stattgefunden habe, und dazu noch viel zu spät. Da ist es logisch, dass niemand kommt wenn sich die Nachricht nicht rumspricht. Hinzu kommt, dass am Festivaltag selbst noch ein wenig Organisationsmangel herrschte und sehr viele Sachen spontan geändert wurden. Das fängt schon damit an, dass sich der ganze Spielplan am Samstag um zwei satte Stunden verschoben hat, sodass die erste Band nicht um 1 Uhr, sondern erst um 3 Uhr die Bühne betreten hat und auch erst um 2 Uhr nachts Schicht im Schacht war. Innerhalb des Tagesablaufs wurden dann manchen Bands Zugaben erlaubt, sodass man noch mehr in Verzug kam und dafür dann im Nachhinein anderen Bands die Setlist verkürzt und sogar versucht, den Bands den Saft abzudrehen. Sowas geht einfach nicht!

Aber abgesehen davon machen diese Gründe ja noch längst kein schlechtes Festival aus, die Veranstaltung war ja bis auf die genannten Mängel gut durchorganisiert und es gab ja auch viele positive Dinge zu vermelden. Die Umbauzeiten waren mit maximal 15 Minuten sehr kurz gehalten, der Sound war bis auf Ausnahmen auch sehr amtlich und die Bands haben allesamt super Performances an den Tag gelegt. Es bestand halt nur von morgens bis abends das große Problem, das kaum Besucher da waren. Insgesamt haben sich vielleicht maximal 15 Leute eingefunden, wenn man mal von den Bandmitgliedern und der Security absieht. Die paar die da sind, unterstützten die Bands zwar stets mit Applaus und es wurde auch vereinzelt geheadbangt, aber viel war am Samstag wirklich nicht los. Jedoch dafür, dass der Veranstalter noch sehr jung ist und es seine erste Veranstaltung dieser Größenordnung gewesen ist, hat er das gut hinbekommen und da kann man ihm die kleinen Fehler sicherlich auch verzeihen.

Der Kritikpunkt musste hier dennoch angeführt werden, denn immerhin ist es ja auch für die Bands schade, vor beinahe leerem Haus zu spielen. Zudem ist die Halle im Schacht 1 auch noch recht geräumig, wodurch ein kleines Publikum umso winziger wirken kann. Aber man lernt ja bekanntlich aus seinen Fehlern, nicht wahr? Der Appell richtet sich allerdings auch an die Oberhausener Metal Szene, denn immerhin haben ja ein paar Leuten die Botschaft mitbekommen und sind erschienen, so auch der The-Pit.de-Redakteur, warum also nicht mal die Freunde zusammentrommeln, das Event supporten und dann mit vielen Metalheads zusammen am Samstag feiern? Gerade bei einem vielversprechenden Billing mit so feinen Underground-Perlen wie etwa Sabiendas oder Final Depravity auf dem Spielplan. Da hätte mehr Engagement kommen müssen, Oberhausen!

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