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Onslaught, Cripper, Izegrim, Final Depravity im Konzert (Essen, Oktober 2012)

Old School, New School und ein bisschen Death dabei

Onslaught drehen die Uhr zurück

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Onslaught

Der Headliner Onslaught verfolgt eine ganz eigene Taktik der Abendgestaltung, beginnend bei der Neuzeit und tief endend in höllischer Kraftmeierei: 30 Jahre Onslaught gibt es zu feiern, schade nur, dass das Turock dafür nicht aus allen Nähten platzt, denn für solch ein Jubiläum haben sich heute Abend viel zu wenige versammelt.

Die aber bekommen einen weiteren fetten Thrashhappen vorgesetzt - schon die pommesgabelige Begrüßung durch die Fans setzt ein freudiges Hallo-Zeichen. Onslaught dagegen wollen gleich zeigen, wer denn der krachende Herr im Hause ist und brettern volle Möhre nach dem Intro die ersten vier Songs ohne Pause durch. Zahlreiche Fans, die ihre schwitzigen Zotteln durch die Luft schwingen; immer wieder werden die Fäuste unter lautem Rufen in die biergeschwängerte Luft gereckt.

„Danke fürs Kommen, applaudiert mal für Cripper und die anderen Bands“, geht Sy Keeler auf Kommunikationskurs, um dann mit einem „we are one, we are“ auf den 86er Hammer „Metal Forces“ hinzudeuten. Die Neuzeit ist abgefrühstückt, spätestens ab diesem Zeitpunkt ist den Anwesenden klar, dass nun die pure Old-School-Keule regiert. Doch warum auch immer, kaum werden die Briten immer kultiger, so verlassen auch immer mehr Fans die Location und machen sich auf den Weg nach Hause.

Die Anwesenden aber feiern unerlässlich immer weiter die Truppe, die gegen Ende sogar noch in Debützeiten verfällt, nur allein das reduziertere Stageacting und natürlich ein Blick in faltenreichere Gesichter zeigen auf, dass die Herren mittlerweile schon ein paar Lenze mehr in den Knochen haben. „Könnt ihr für uns schreien“, will Sy wissen, zählt bis eins runter und muss höhnisch feststellen, dass wohl nicht alle ihr Potenzial abgerufen haben. „Mal sehen, ob morgen Würzburg lauter wird“, kommentiert er noch, bevor „Thrash 'Til The Death“ glatt den Buchsenknopf eines jeden Old-School-Thrashers öffnen sollte. Aber wie schon angedeutet: Schade, dass zum Ende nur noch vielleicht die Hälfte der Gäste überhaupt anwesend ist.

Setlist:

Intro Into The Abyss
Born For War
Killing Peace
The Sound Of Violence
Destroyer Of Worlds
Let There Be Death
Metal Forces
Flame Of The Antichrist
Demoniac
Contract In Blood
Thrash ‘Til The Death
Power From Hell
Angels Of Death
Thermonuclear Devastation

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