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Onslaught, Cripper, Izegrim, Final Depravity im Konzert (Essen, Oktober 2012)

Old School, New School und ein bisschen Death dabei

Final Depravity stellen neue Songs vor

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Thrash-Touren haben es schwer, egal, wie die Bands heißen. Viele schreien nach Old School, handeln dann aber nicht so und bleiben lieber zu Hause am wärmenden Konvektor. Schade eigentlich, treffen doch an diesem Abend die Old-School-Meister Onslaught auf neue Dynamit-Recken wie Cripper zum quasi „Alt gegen neu“-Duell. Die Holländer Izegrim nutzen ebenfalls die Gelegenheit für eine Standortbestimmung und Final Depravity nutzen die Liveenergie, um für kurze Zeit der stickigen Studioluft zu entgehen.

Final Depravity

Rar machen sich die Gelsenkirchener Final Depravity aktuell, so richtig rar, arbeiten sie doch mit Hochdruck am Nachfolger zu ihrem Debüt „Nightmare 13“ von 2010. Für einen Supportslot bei Onslaught unterbricht man aber doch gerne den Studiotrott, vor allem mit dem Hintergrund, dass man ja schon letztes Jahr gemeinsam auf Tour war und es so zu einem Wiedersehen inklusive musikalischer Untermalung kommt.

Nun gehört ja der Openerposten an einem Donnerstagabend nicht gerade auf den Wunschzettel einer jeden Band, doch die Ruhrpottthrasher lassen sich von diesem ungünstigen Umstand nicht beirren und brettern ohne großes Intro gleich los. „Hallllooo Essen“, schreit Dennis in die noch übersichtliche, aber zügig wachsende Runde, bevor mit „Veil of Secrecy“ ein harter Einstieg vom Debüt die Ohren klingeln lässt. „Wie ist die Stimmung da unten?“, will Frontmann Dennis in aggressivem Ton wissen, allerdings wartet das Quintett nicht wirklich die Antwort ab und brettert mit „Back From Grey“ einen komplett neuen Song heraus, der sich auf der neuen CD Anfang nächsten Jahres wieder finden soll. Deutlich wird gleich beim ersten neuen Song, dass die Gelsenkirchener viel mehr auf eine Kombination zwischen knüppelharten Passagen und groovigen Elementen setzen und somit deutlich mehr Abwechslung als noch bein ihrem Debüt "Nightmare 13" einbauen.

Mit „Tail Of Woe“ liefern sie im Anschluss sogar noch einen weiteren Ausblick auf die musikalische Zukunft; eine rasende Thrashwalze, die dann vom „fucking Thrash Metal“ „Persecution“ abgelöst wird. Hatten Final Depravity zu Beginn der Show noch einige Schwierigkeiten, die Fans zum Mitmachen zu animieren, so können sie nun Stolz auf ihre Überzeugungsarbeit blicken, stehen doch gleich mehrere HeadbangerInnen parat, um die Nackenmuskulatur geschmeidig zu trainieren, müssen allerdings aufpassen, nicht mit Bassist Alex zusammen zu stoßen, spaziert dieser doch kurz vor der Bühne herum. Als Rausschmeißer haben sich die Gelsenkirchener gleich noch den (wahrscheinlichen) Titeltrack der neuen Platte, „Thrash Is Just The Beginning“, ausgesucht; ein kurzes Dankeschön, verbunden mit dem Merchhinweis, und schon ist die knappe Spielzeit auch schon wieder vorbei.

Setlist:

Veil Of Secrecy
Vortex
Back From Grey
Tail Of Woe
Persecution
Thrash Is Just The Beginning

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