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Omen, Masters Of Disguise, Final Fortune im Konzert (Koblenz, März 2015)

Welcome back in ausverkaufter Hütte

Manchmal noch etwas unrund: Final Fortune

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Schwer war es ja nicht, im Vorfeld zu orakeln, dass der Jam Club in Koblenz ausverkauft sein würde, wenn Omen nach Jahren der Abstinenz endlich auch wieder hierzulande auf Tour sind. Das bedeutet 130 Fans, mehr passen nicht rein. Auf Tour sind auch Masters Of Disguise dabei, als lokalen Support haben sich die Organisatoren Final Fortune ins Boot geholt.

Final Fortune

Gelungener Schachzug, Final Fortune hierher nach Koblenz einzuladen, kann die Jungspundtruppe doch auf die Unterstützung zahlreicher Freunde und Verwandte bauen, sodass man meinen könnte, hier sei der neue Stern am Metalfirmament geboren. Doch dahin ist es noch ein sehr langer Weg, wie die Show aufzeigt, auch wenn viele gute Ansätze zu erkennen sind.

Zugutehalten kann man den Jungs zumindest, dass sie keinerlei Scheu davor haben, einen vollen Jamclub zu rocken. Warum sie dabei aber auch bei nationalem Publikum auf englische Ansagen setzen, bleibt ein Rätsel, welches nur sie selbst lösen können, doch so manches Mal mag man ein wenig Schmunzeln, mit welchen Rockeiern die vier doch angereist sind. Es dauert erst einmal, bis sich das Publikum eingegroovt hat, Eric will aber schon nach dem Opener „Wratchchild (On The Run)“ wissen, ob denn das Publikum gut drauf sei. Ein wenig übermütig zu diesem Zeitpunkt, was aber der Unerfahrenheit der Truppe zugewiesen werden kann.

Zur Old-School-Heavy-Glam-Mucke der Band aus der Eifel passt hervorragend das eingebaute Posing, welches zwar noch etwas unrund daher kommt, doch mindestens Eric weiß sich immer wieder in Pose zu schmeißen, wenn eine Kamera auf ihn gerichtet ist. Der Applaus wird immer besser, gerade „Burn In Hell“ kommt beim Publikum richtig gut an, wobei man hier differenzieren muss: Vorne wird gefeiert, hinten wird mit einem „ganz nett“ auch mal nur mit der Schulter gezuckt.

„Zwei Nummern noch“, so Eric vor „Sex Police“ und ernten anschließend sogar Zugabe-Rufe, doch zuerst ist mit „Runnig Free“ die Maiden-Coverversion an der Reihe, womit sie noch mehr Applaus und noch mehr Zugabe-Rufe einfahren können. Da sie alle ihre Songs verbraten haben, gibt es den Track „Sex Police“ nochmals – hier hätten sie aber besser abwinken sollen, denn solche Wiederholungen sind eher suboptimal und haben den Charme einer Schülercombo.

Setlist:

Wrathchild (On The Run)
All Through The Night
Strike Back
Burn In Hell
SuicideAttack
Sex Police
Running Free (Iron Maiden-Cover)
---------------
Sex Police

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