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Obituary, Persefone, End Of Days im Konzert (Essen, März 2010)

Obituary sind live immer wieder ein Genuss

Persefone mit klarem Bekenntnis zu Death Before Dishonour

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Ist es wirklich schon wieder viele Monate her, als sich Obituary für einige wenige Shows nach Deutschland verstiegen haben? Viel zu lange her, könnte man meinen, und genau dieser Umstand sorgte auch für eine recht volle Location in Essen, denn das Turock war Ort der Begierde. Hier konnte man der Band aus nächster Nähe auf die Flitzefinger schauen. Die Todesspezialisten hatten Persefone, eine Death Metal-Formation aus Andorra, dabei, und als lokaler Support konnten die Bottroper End Of Days das Rennen machen. Das passte wie Arsch auf Eimer.

End Of Days

Ein altbekanntes Problem – und niemand ändert da was dran. Die Bottroper End Of Days hatten es sehr schwer, die Fans Richtung Bühne zu ziehen. Vielleicht hat sich ja der eine oder andere noch daran erinnert, dass sich beim Turock Sommerfest letztes Jahr bei eben dieser Combo Hardcore-Kids mit Metallern in die Wolle kriegten. End Of Days spielen Death Metal mit einer ordentlichen Kante Hardcore und bedienen schnell mal beide Lager. Doch an diesem Abend waren eher die Puristen unterwegs, denn trotz der Ähnlichkeit beim Gesang von Fronter Kevin mit dem des Obi-Sängers ist der Sound der Deutschen deutlich moderner. Gleich mit dem brutalen „Dedicated To The Extreme“ versuchten End Of Days das Publikum aus der Reserve zu locken, doch so richtig wollten die Animationen, doch der Band etwas näher auf den Leib zu rücken, nicht gelingen. „Bloodstorm“ war dann der erste neue Track des Abends, der mittlerweile auch zum freien Download auf der Myspace-Seite der Band hinterlegt wurde. Ansonsten gab es nur Tracks vom „Dedicated To The Extreme“ Album, welches 2005 über Alveran Records herausgehauen wurde.

Trotz der Enge auf der Bühne (das Schlagzeug war natürlich vor dem Kram von Obituary aufgebaut) lieferten die Jungs eine energieschwitzige Leistung ab, und Grunzchef Kevin ließ auch die Muskeln spielen – Kickboxen sei Dank in bester durchtrainierter Form. Doch leider schafften es End Of Days nicht, die auf Old School Death Metal gepolten Fans zum Tanz anzuregen.

Setlist:

Intro
Dedicated To The Extreme
Bloodstorm
Nothing But Disgust
Creator I Am
Now For You The End Will Come
Unbreakable

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