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Obituary, Grave, Pathology im Konzert (Bochum, März 2011)

Old-School-Abrissbirnen–Death-Metal kann so schööön sein

Ola ist der Obergrunzer vor dem Herrn

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Wer zur Matrix will und quer durch das Ruhrgebiet muss, kommt an einer der vielbefahrensten Nebenstraßen nicht vorbei – die A 40. Kann man gerade noch richtig beschleunigen und einige Kilometer machen, da bremst schon die nächste Baustelle aus, und zusätzlich schaffen es diverse Zeitgenossen, dieses noch zu unterbieten. Trotz Bleifuß blieb dann keine Zeit mehr, um sich von Pathology hinmetzeln zu lassen. Schnell noch ein paar Fotos bei den letzten zwei Songs, und schon waren die Krankhaften in den Matrix-Katakomben verschwunden, um Platz für die Schweden-Deather Grave und Floridas Finest Obituary zu machen.

Grave

Eine kleine Erholungspause war wohl dringend nach diesem Death-Grind-Geschepper von Pathology erforderlich, um sich auf die Elchtod-Old-School-Mannschaft von Grave einzustellen.

Dass Grave auch heute noch zu einer tödlichen Abrissbirne mutieren können, zeigten sie eindrucksvoll und griffen dabei mit „Liberation“ und „Dismembered Mind“ auf nur zwei Tracks des letzte Albums „Burial Ground“ zurück. Der Rest des Programms war dann eine Zeitreise zurück in die Jahre 1991 bis 1994. Die ersten beiden Songs wurden kurzerhand ohne Pause durchgezockt, die ersten schwitzenden Leiber tobten sich im allerdings übersichtlichen Moshpit aus, auch die ersten Pommesgabeln zuckten hervor, und nach dem „Lasst mal von euch hören“ grölte gerade die männliche Zunft wie zur besten Brunftzeit.

Maßstab allerdings für alle Brüll-Brunftversuche war einmal mehr Frontmann Ola, der mit annähernd bestialischem Gesang eindeutig im Mittelpunkt stand. Da er aber auch noch den Klampfenpart innehatte, litt das Stageacting ein wenig darunter, doch seine Nebenleute Tobias und Magnus sorgten für den Bewegungsausgleich.

„Ein neues Stück noch, dann kommt nur noch alter Scheiß“ – freudig wurden Olas Worte empfangen, und die Fans zeigten dann auch schnell, dass sie noch etwas Energie für einige ältere Stücke aufbewahrt hatten, und gerade das den „Pussys da draußen“ gewidmete „Into The Grave“ mutierte zu einer wahrhaftigen Abrissbirne – Grave präsentierten sich in prächtiger Spiellaune und ließen sich vom übersichtlichen Publikum nicht irritieren.

Setlist:

Liberation
Day Of Mourning
Bullets Are Mine
Extremely Rotten Flesh
You’ll Never See…
Now And Forever
Dismembered Mind
Obscure Infinity
Into The Grave
Soulless

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