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Obituary, Dust Bolt im Konzert (Turock, Juni 2012)

Obituary verwandeln das Essener Turock in eine Sauna

Dust Bolt erspielen sich zahlreiche neue Fans

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Bei schönstem Biergartenwetter sieht es erst so aus, als wenn der Abend richtig übersichtlich bleibt – die Turock-Türen öffnen sich und Andrang kann man es jetzt nicht gerade nennen. Schön ist, dass man draußen auch mit frischem Bier versorgt wird, mit dem angenehmen Nebeneffekt, dieses aus Glaskrügen und nicht aus Plastikbechern trinken zu müssen. Death Metal von Obituary, Thrash Metal von Dust Bolt – eine schöne Gelegenheit, dem Essener Turock wieder einen Besuch abzustatten.

Dust Bolt

Der erste Satz dieses Berichts könnte schon fast als Blaupause für die meisten Shows gelten: Der Opener muss auf die Bühne, auch wenn das Publikum noch zahlenmäßig stark unterlegen ist. Es nützt ja nichts, mögen sich die vier aus München gedacht haben und besteigen die Turock-Bühne – dabei sind sie aktuell so mit Adrenalin vollgepumpt, dass sie eh nichts mehr umhauen dürfte, konnten Dudt Bolt doch Anfang Mai bekannt geben, dass sie einen Deal mit Napalm Records unterschrieben haben, können sie doch so locker auf das Release ihrer ersten Full-Lenght-CD „Violent Demolition“ Ende Juli 2012 recht gelassen entgegensehen.

Dust Bolt spielen heute die letzte von fünf Shows im Vorprogramm von Obituary, da bietet es sich auch in Essen an, schon mal kräftig Werbung in Eigensache zu betreiben – und das ist dem Thrash-Quartett ein wenig überraschend gelungen, kommen doch immer mehr Leute in den Club, Reihen sich doch immer mehr in die Reihe der HeadbangerInnen ein, zucken immer mehr Pommesgabeln in die Höhe, nimmt die grölende Bejahung locker zu.

Das Quartett ist aber auch bis in die Haarspitzen motiviert, nutzt den knappen Platz auf der Bühne komplett aus, headbangt vorbildlich zu jeder sich bietenden Gelegenheit und gibt so schon auf der Bühne ein einstimmiges Bild ab – aber auch die Songs sitzen absolut, auch wenn keiner der Anwesenden auch nur einen Track kennen dürfte, spielen Dust Bolt bis auf „Children of Violence“ ausschließlich Material vom kommenden Album – egal, bevor sie die Bühne verlassen, sind die kompletten Demo-CDs am Merchstand ausverkauft.

„Ich will euch headbangen sehen“, so leitet Frontmann Lenny „Toxic Attack“ ein und schon grooven sie fett, die neu gewonnenen Fans gehen mit, von Track zu Track immer ein bisschen mehr, bis am Schluss dann gut 150 Anwesende mit laute Applaus der Band die Anerkennung zukommen lassen, die sie sich auf der Bühne erarbeitet haben – mit dieser Leistung macht man sich im Pott definitiv Freunde.

Setlist:

  • Into Madness
  • Violent Abolition
  • Pleasure On Illusion
  • Toxic Attack
  • March Thru Pain
  • Children Of Violence
  • Shattered By Reality
  • Deviance
Seite
  • 1
  • 2
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