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NunSlaughter, Demonical, Warfect, Witchtower im Konzert (Wermelskirchen, Juli 2014)

Die Weltmeisterschaft findet im AJZ Bahndamm statt

Witchtower nutzen ihren Heimvorteil gnadenlos aus

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Fußball-Weltmeisterschaft, die Elf mit dem bundesdeutschen Adler spielt gar, und nur wenige interessieren sich dafür – ja, so ist das an einem Death-Black-Thrash-Abend im AJZ Bahndamm Wermelskirchen. Dabei ist der Abend extra dem Brasilien-Spektakel angepasst, auf einer Leinwand kann man sich das Gekicke gegen die Verteidiger des Weißbrotes aus Frankreich anschauen, doch das Gros der schon zahlreichen Musikfans hält sich lieber im Grillzonen- und Raucherbereich auf…die Spannung steigt, denn es naht die Spielzeit auf der Bühne mit dem heimischen Gewächs…

Witchtower

Vor knapp einem Jahr, als sie noch für Hobbs Angel Of Death in der Oberhausener Helvete eröffneten, hatten sie schon nicht nur neue Songs vor-, sondern auch eine nahe Veröffentlichung in Aussicht gestellt – nur: Gut Ding will offenbar Weile haben, denn bisher ist noch nichts gekommen, aber das soll sich laut Gitarrist Benjamin, der erstaunlich viele Speckröllchen ins Jenseits bugsiert hat, doch noch bald geben.

Live dagegen bringen sie einmal mehr eine präzise, fies sägende Death-Thrash-Attacke, typisch Witchtower halt, und wenn beim ersten Track die Anzahl der Leute vor der Bühne noch übersichtlich ist, so ändert sich das recht zügig, sodass schon bei „Gasoline Demons“ eine stattliche Anzahl Powerfäuste das freudige Gegröle begleitet. Viel an Showkonzept haben sie nicht geändert, stellen sie doch erneut gleich ein ganzes Bündel an neuen Songs vor. Dazu sind sie auch noch richtig gut gelaunt, Frontmann Ralle lässt gleich auch noch ein paar zotige Ansagen vom Stapel und zaubert so immer wieder ein feistes Grinsen ins Antlitz der Anwesenden.

„Ich wollte doch nicht so viel saufen, vielleicht werden wir doch Weltmeister“, so seine Anspielung auf den Fussekcountdown vor „Too Hot To Handle“. „Death Is King“ wird dem wahren König gewidmet, „Nuke 'Em All“ ist laut Ralle keine, wie man vermuten könnte, Verbeugung vor Metallica und „Dissection“ schreddert als Tribut an den Teufel durch den richtig gut gefüllten Club. Schon früh machen Witchtower deutlich, wo denn der freudige Heimvorteilhammer hängt.

Setlist:

Destination Hell
Gasoline Demons
Too Hot To Handle
The Reaper Takes It All
Serpent
Death Is King
Nuke ‘Em All
Dissection

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