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NRW Underground Metalfest III – Summer Edition

Engagierte Bands und zu wenig BesucherInnen

Gloryful

Die Gelsenkirchener Gloryful mauserten sich in den letzten Monaten zu einem echten Geheimtipp – erst letztes Jahr gaben sie auf dem Evil Horde Metalfest eine kleine Drei-Song-Kostprobe, mittlerweile haben sie ihr Programm allerdings auf eine komplette Show ausgebaut, was sie auch schon eindrucksvoll z.B. im Vorprogramm von Powerwolf nachweisen konnten. Aktuell ist das Quintett außerdem dabei, das Debüt aufzunehmen – bleibt abzuwarten, wie sie sich auch auf dem Silberling schlagen werden.

Live lassen sie allerdings nichts anbrennen, auch wenn mit Hartmut Stoof ein neues und dennoch bekanntes Besicht hinter den Kesseln sitzt – Jim Sander hatte nach knapp einem Jahr Gloryful die Sticks in den Köcher gepackt. Frontmann Johnny La Bomba liefert auch schnell den ersten richtigen Gesprächsstoff für regen Meinungsaustausch: Sind kurze Haare Metal? Einfach dämlich, wenn sich einige Fans lediglich auf die Haarlänge beschränken und nicht auf die Mucke achten, denn im Fall von Gloryful haben sie definitiv einen tollen Newcomer verpasst.

„Bock auf Heavy Metal?“, will Johnny wissen, Axemaster JD linst einmal kurz über den Sonnebrillenrand hinaus und schon legen sie los. „Death Of The First Earth“ – immer wieder wird der kraftvolle Metal mit einigen thrashigen Anleihen gewürzt. „Breaking Destiny“ wird nicht nur den Jungs von Iron Maiden gewidmet, sondern kommt auch gleich zum allerersten Mal fürs Publikum durch die Boxen gerauscht – nicht schlecht, denn die „Gloryhole“-Sprechhcöre zeigen, dass die Mucke gut ankommt – natürlich erheitern auch die Darkroom-Geschichten inklusive Totbumsen die Anwesenden.

„Metal im Herzen und nicht auf der Kutte“, genau das wollen die Fans hören, bevor dann Johnny beim langen Gitarrensolo zu „Heavy Metal“ struntzt, wie gut sein Schüler Vito das doch gemacht habe. „Egal wie alt man ist, man muss nur bekloppt sein“ – ja hat denn heute einer die Sprüchepille geschluckt? Egal, die Fans singen zu „The Warriors Code“ mit, Karl Gurke wird noch kurz lobend erwähnt, weil er bisher alle Gloryful-Shows besucht hat, Vito und Hartmut werden noch als Singles angepriesen („Hartmut ist für die Mädels interessant, der arbeitet bei Douglas“) und schon ballern sie mit „Gloryful’s Tale“ ihre Hymne heraus – kurzweilig und auf den Punkt.

Setlist:

Intro
Fists Of Steel
Far Beyond Time
Death Of The First Earth
Breaking Destiny
Heavy Metal (More Than Meets The Eye)
The Warriors Code
Gloryful’s Tale

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