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NRW Underground Metalfest III – Summer Edition

Engagierte Bands und zu wenig BesucherInnen

Metalety

Zweiter Festivaltag und auch wenn nicht wirklich viel mehr los ist als gestern, so wirken die Festivalbesucher wie ausgetauscht – dabei trifft man immer wieder auf dieselben Nasen. Zwar ist es bei dem von Paradise Lost beeinflussten Opener „Fear“ der Thrasher Metalety aus Castrop-Rauxel noch ein wenig leer, aber die Anwesenden lassen dann doch schnell den Grillstand im Stich – schon zu „Control Denied“ fliegt dann auch die erste Matte – gestern noch ein Unding, heute endlich Stimmung.

Gleich zwei neue Tracks haben die Metaletys in ihr Set eingebaut – „Don’t Hold Back“ und „Purging Flames“ – gleich voller Stolz als Weltpremiere angekündigt. Tatsächlich dürften die Rampen-BesucherInnen die ersten sein, die diese Songs live genießen dürfen – eine erste öffentliche Listening-Session steht ja erst für den 30. Juni im Recklinghausener Mysteria an, das Release ist allerdings erst für den 24. August vorgesehen – schon jetzt kann man sagen, dass wieder ein fettes Thrash-Album auf den Fan wartet.

„Schön dass ihr bei dem schönen Wetter hier seid und nicht wie die Luschen da draußen“ – da scheint Fronter Benny einen auf „Ausbilder“ zu machen, doch der Schalk im Nacken sorgt bei „Don’t Hold Back“ für eine gute Headbanger-Stimmung, auch bei „Operation Meltdown“ wird nicht mit Applaus gespart.

Die Fist of Steel in der Rampe – lange hat es gedauert, und auch wenn die Rolle des Openers nicht immer die dankbarste ist, so lösen sie Metalety mit Bravour, zum Rausschmeißer „March To Hell“ können sie sich sogar einen Mitsing-Part leisten – was gestern noch völlig misslungen wäre, kommt heute gut an, die Fans feiern ausgelassen und rocken einfach nur mit der Band – diese ist anschließend überrascht, dass sie die bisher besten Stimmungen des ganzen Festivals einheimsen konnten.

Setlist:

Fear
Control Denied
Don’t Hold Back
Operation Meltdown
Beyond Reality
Purging Flames
March To Hell

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