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NRW Underground Metalfest III – Summer Edition

Engagierte Bands und zu wenig BesucherInnen

Synasthasia

Es ist jetzt erst ein paar Wochen, da feierten die Duisburger Spaßbacken das Release ihrer vierten CD – „Style Collector“, so das gute Stück, welches an jenem Abend gut abgefeiert wurde. Doch leider besteht das Gig-Leben für Synasthasia eben nicht nur aus Feiern, sondern auch aus harter Arbeit – zumindest, wenn das Publikum mit reichlich Distanz zur Band recht lahm agiert.

Ganz anders dagegen und wieder so wie gewohnt präsentieren sich aber die Metaller in bester Spiellaune und sogar Gitarrist Christian kommt so richtig aus sich raus – eine wohl allen bekannte Fernseh-Werbung würde jetzt posaunen: „So muss Show“, denn das Quintett legt los wie die Feuerwehr, da wird gepost, gesprungen und geheadbangt, als wäre es die letzte Show – genau so muss man sich präsentieren, wenn man überzeugen will. Dabei müssen Synasthasia heute auch auf ihren etatmäßigen Bassisten Martin Jun verzichten, der aber bestens durch den talentierten Torsten Feichtinger (Beatdown Monkeys) vertreten wird.

Im Gepäck haben sie dann auch ein paar neue Songs mit einigen Klassikern gemischt, wozu dann das mit „Bier“-Rufen unterstützte und durch Gitarist Schalli mit einem „Sauft die Hütte leer“ eingeleitete „In Beer We Trust“ gehört. Einige Festivalbesucher scheinen die umtriebigen Duisburger zum ersten Mal zu erleben, schmunzeln sie doch mit dem gewissen „Aha“ im Gesicht bei der Culture-Beat-Coverversion von „Mr. Vain“ und spenden ordentlich Applaus.

Mit einem nüchternen „Noch einen zum Abschluss, dann sind wir weg“, weisen sie kurz auf das Rage Against Racism am kommenden Samstag hin und hauen allen Anwesenden noch schnell „The Soul Collector“ um die Ohren und schon ist Schluss mit dem Geisterkonzert, bei dem sich eigentlich niemand etwas hat zu Schulden lassen kommen.

Setlist:

Fate
Beyond The Flames
In Beer We Trust
Imprisoned
Dead From Inside
Mr. Vain
The Saints
The Soul Collector

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