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NRW Underground Metalfest III – Summer Edition

Engagierte Bands und zu wenig BesucherInnen

Atomgott

Den Opener des ersten Tages machen die von Oberhausen bis Mönchengladbach verstreuten Atomgott, die erst vor wenigen Monaten mit „Es gibt kein Utopia“ ihre erste 4-Track-Demo an den Start brachten. Doch nicht nur die Opener-Position gegen 19 Uhr, sondern auch der maue Besuch macht natürlich einer Newcomer-Band das Leben schwer – hinzu kommt noch, dass das Billing eher für Metalheads ausgelegt ist und Atomgott mit ihrer Death-Metal-meets-Hardcore-Variante somit nur bedingt auf freudig eingestellte Fans treffen.

Doch gottlob lassen sie sich davon erst gar nicht beirren und besteigen mit finsteren Blicken die kleine Bühne, um fortan ihre Spielzeit mit zahlreichen brutalen Riffs und einigen Breakdowns zu füllen. Erst nach „Mich zerreißt’s“ füllt sich die Rampe ein wenig, die Band hat davon allerdings nur bedingt etwas, denn außer dem The-Pit.de-Fotografen traut sich wohl kaum ein Fans so recht, den verwaisten Platz direkt vor der Bühne zu besetzten – da machte es der Frontmann halt selbst und stiefelt bei „Tiefste Dunkelheit“ vor die Bühne.

Doch trotz allen Engagements können Atomgott dem Publikum nicht wirklich enthusiastische Reaktionen entreißen – was dann übrigens so wirklich auch keine andere Band an diesem Abend schaffen wird. Das ist aber zu diesem Zeitpunkt nicht klar – ein lethargisches Publikum allemal. „Blutrausch des Irrsins“ wird noch der melodischsten Band des Abends, Synasthasia, gewidmet, doch auch das vielleicht bekannteste Atomgott-Machwerk „Götterdämmerung“, im Original noch von Sascha von Copykill unterstützt, welches ja im weltweiten Netz herumgeistert, schafft es nicht, die Lethargie unter den Fans zu vertreiben – so sollte das Quintett diesen Auftritt unter dem Motto „Erfahrung sammeln“ abhaken.

Setlist:

Intro
Mich zerreißt's
Geboren in Schmerz
Blutrausch des Irrsinns
Tiefste Dunkelheit
Seelenfresser
Götterdämmerung
Am Ende

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