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NRW Underground Metalfest 4

Erfolgreiche vierte Runde in der Kulturrampe

Osolete Incarnation legen einen sehr starken Auftritt hin

Zum Thema

„Krefeld kann doch noch“ – das kann man durchaus als Fazit für das NRW Underground Metalfest 4 ziehen, denn nachdem man für die dritte Runde eher Schiffbruch attestieren konnte, so sind die Fans bei der vierten Auflage zahlreich erschienen – so zahlreich, dass man froh sein kann, dass zwischendurch der eine oder andere am Grillstand draußen oder hinten an der Theke hängen bleibt. Auch schon beim Opener

Obsolete Incarnation

wird es schön kuschelig vor der Bühne. Die ersten Biere sind hinuntergespült und vermischen sich mit der dazu verhafteten Grillwurst. Zum Glück hat Frontmann Sven nicht davon gekostet, denn was er da aus seinen Lungen presst, hätte sicherlich auch einiges an Mageninhalt zu Tage gefördert, denn egal ob thrashiger, deathiger oder grindiger Auswurf, der Kerl hat alles drauf und eifert so sicherlich auch seinen am Körper getragenen Vorbildern Aborted nach, die lustigerweise gute 40 Kilometer weiter östlich sogar auf der Bühne stehen.

Hier in der Kulturrampe aber sorgen Obsolete Incarnation für einen fett krachenden Start nach allen Regeln der todesgrindigen Kunst und präsentieren sich als perfekter Anheizer. Sven rülpst nicht nur ständig ins Mikrophon, er tigert dabei auch wie angeschossen auf der Pirsch über die Bühne und wird nur durch das beengte Platzangebot gestoppt. Seine Mitstreiter headbangen immer wieder mehr als ausdauernd und bringen so noch mehr Bewegung auf die Bühne.

Das scheint sich dann auch endlich zu übertragen, denn wird „Bloodshed In Progress“ erst noch lautstark beklatscht, so fliegen auch beim Publikum ab „The Black Seduction“ die Matten. Da muss dann auch schnell mal nachgetankt werden, und bevor Gitarrist Kai trocken läuft, spricht er mit einem „Ich habe kein Bier mehr“ den Fans aus der Seele, denn auch die müssen dringend einmal mehr Flüssigkeit zuführen. „Zwei Songs noch, dann sind wir als Opener durch“ macht Sven auf das drohende Ende aufmerksam, wobei Kai unmissverständlich hinterherschiebt, dass er nun Blut sehen wolle. So weit geht es dann aber nicht. Die Band gibt bei „Shade Of The Blade“ nochmals alles und verdient sich so deutlich mehr als respektablen Applaus.

Setlist:

Intro
Disastrous Massacre
Bloodshed In Progress
Confession
The Black Seduction
Crossing The Line
Resurrection
Familarity Creates Blood
Free Will Is Crying Out For Varity
Unstable
Stalker
Shade Of The Blade

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