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NRW Underground Metal Fest II

Fünf Bands – fünf Volltreffer = Kurzweil und Nackenschmerzen

Kingdom Of Salvation begeistern schon als Opener

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Freitag Abend, wieder Kulturrampe, ein kleiner, uriger Club im Nirgendwo in Krefeld – genau die richtige Anlaufstelle, um sich auch beim zweiten Underground Metal Fest die Hucke versohlen zu lassen (bildlich gesehen). Die Jungs von CrossHead haben einmal mehr ein starkes Billing zusammengestellt und so ist es nicht verwunderlich, dass der Club erneut richtig gut gefüllt ist – selten kommt es vor, dass ein Underground-Konzert nur Volltreffer bietet und den Fans kaum Luft zum Pause machen lässt. Wer dabei ist, wird sich am nächsten Tag nicht über fehlende Nackenwirbelschmerzen beschweren können – so heizt man am Freitag, den 13., bei der Winter Edition ein.

Kingdom Of Salvation

Es gibt Bands, die live einfach dermaßen vor den Latz knallen, dass einem Hören und Sehen vergeht, die aber in der breiten Metalmasse einfach noch immer viel zu wenig Gehör finden – und Kingdom Of Salvation gehören genau zu diesen Truppen. Ein wenig stehen sie sich da wohl aber auch selber auf den Füßen, denn erst kündigen sie noch einen Kofferraum-Verkauf der noch aktuellen CD „Lost In Chaos“ für 5 Tacken an, haben dann aber keine dabei.

Live dagegen lassen sie nichts anbrennen, auch wenn recht lange Funkstille im Salvation-Lager herrschte, und auch Neubassist Bernd Steuer (aktuell auch noch bei Ravage tätig, zumindest bis Ende Januar, wenn beim Battles Vol. 9 eben jene Ravage ihre letzte Show spielen) ist schon prima integriert. Besonderes Schmankerl für die schon früh zahlreich erschienenen Bandunterstützer: Mit „I Am War“ gibt es schon einen fett groovenden Ausblick auf die nächste Scheibe „Into The Black“, die im März 2012 wohl endlich erscheinen soll. Aber auch das ältere Material ist absolut headbangerkompatibel, die ersten Pommesgabeln tauchen zum Titeltrack „Lost In Chaos“ des Debüts auf, in den kurz gehaltenen Songpausen grunzen die Fans ein freundliches „Yeah“ durch die kleine Kulturrampe. 

„Wir kommen aus Leverkusen“ erklärt Jussi und sorgt im Folgenden für reichlich Schmunzler, als er den Verdacht aufkommen lässt, dass es dort nur eine Band gäbe – aber egal, an diesem Abend sind sie die Leverkusener Vertreter der Stunde, sorgen mit mächtig Wums für erste Transpirationsattacken nicht nur auf der Bühne. Sie legen durchweg ein gelungenen Start zum NRW Underground Metal Fest hin – das sehen dann Band und Fans genauso.

Setlist:

  • Misery Broadcast
  • Salvation Denied
  • Triumph Of Deceit
  • When The Sky Turns Red
  • Lost In Chaos
  • I Am War
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