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Nord Open Air 2012

Gelungenes kostenloses Festival mit erstklassigem Sound!

Das Highlight des Tages und ein immer wieder gern gesehener Gast: Motorjesus aus Mönchengladbach

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Motorjesus

Für einige stellt der folgende Auftritt den Höhepunkt des Freitags dar, als Nächstes sind nämlich Motorjesus angekündigt. Die sichtlich gut aufgelegte Truppe betritt siegessicher die Bühne und legt auch direkt los mit "Dirty Pounding Gasoline", amtlicher Heavy Rock wie er im Buche steht. Fronter Chris verkündet auch gleich "Nord Open Air, wir haben uns ja ewig nicht gesehen" als Anspielung darauf, dass die Truppe ja schon bei der letzten Ausgabe auf dem Billing stand. Macht aber überhaupt nichts, im Gegenteil, an Motorjesus kann man sich gar nicht genug sattsehen bzw. -hören.

Es wird gerockt, es wird gerollt und wie gewohnt natürlich stets dem guten Gerstensaft gehuldigt. Nicht nur einmal ertönt es "Prost, ihr Säcke!" von Chris, das mit freudigem "Prost, du Sack!" aus dem Publikum beantwortet wird. Obwohl die Fraktion eigentlich aus Mönchengladbach kommt, kann sie sich gerade in Essen, die sie als ihre Hochburg bezeichnen, auf eine anständige Fanbase stützen. Immerhin haben sich die fünf nach mittlerweile über 20 Jahren Bandbestehen live auch einen beachtlichen Ruf erspielt, unter anderem im Vorprogramm von Der W im vergangenen Jahr. So ist der Auftritt beim Nord Open Air so etwas wie ein Heimspiel für die Gladbacher Jungs.

Sänger Chris ist sich wie üblich für ein paar Späße und einen Kalauer nach dem anderen nicht zu schade. Da stört es auch nicht, dass zwischendurch ein übereifriger Fan die Bühne erklimmt und anfängt, Fotos von sich zusammen mit Chris zu schießen. Na, immerhin einen Fan mit zukünftigem Facebook-Schnappschus glücklich gemacht. Auch ansonsten beweist die charismatische Truppe eine tolle Interaktion mit dem Publikum, da kann man nicht meckern. Die stimmige Setlist mit Krachern wie "King Of The Dead End Road", "Fist Of The Dragon" oder "Return Of The Demons" lässt da natürlich auch keine Wünsche offen. Das sehen die Besucher genauso, die Haare fliegen nur so in den ersten Reihen.

Traditionsgemäß wird später zu "The Howling" wie im letzten Jahr auch The Very End- und The Rules-Frontmann Björn auf die Bühne eingeladen, um den Song zusammen mit Chris im Duett zu performen. Die Stimmung steigt nochmal um einiges. Als dann zum Schluss des Konzerts hin im Mittelteil vom letzten Song "A New War" das Riff von "Rock You Like A Hurricane" von den Scorpions und anschließend der AC/DC-Klassiker "TNT" angestimmt wird, macht dann auch wirklich jeder mit. Motorjesus legen somit einen äußerst gelungen Auftritt hin.

Setlist:

  • 1. Dirty Pounding Gasoline
  • 2. Legion Of Rock
  • 3. Motor Discipline
  • 4. King Of The Dead End Road
  • 5. Fuel The War Machine
  • 6. Fist Of The Dragon
  • 7. The Church Of Booze And Kerosene
  • 8. Hammer Of The Lord
  • 9. Return Of The Demons
  • 10. The Howling
  • 11. Motorjesus
  • 12. A New War
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