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Nord Open Air 2012

Gelungenes kostenloses Festival mit erstklassigem Sound!

The Spook kommen live nicht so gut rüber

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The Spook

Als Nächstes auf dem Spielplan stehen die Horrorpunker von The Spook. Die Gruppe ist seit 1999 im Gefilde Horrorpunk bzw. Deathrock unterwegs und hat seit ihrer Gründung drei Alben veröffentlicht. Auch dieses sechsköpfige Gespann stammt aus Essen, das sie fiktiv als "Gravelands, Karloffornia" bezeichnen. Spätestens bei dieser Bezeichnung, dem offensichtlichen Bandnamen oder auch bei Betrachtung der für sich sprechenden Songtiteln dürfte jedem klar sein, dass sich die Hauptausrichtung der Band auf düstere Halloween-ähnliche Themen spezialisiert.

Die Musik kommt jedoch live nicht ganz so gut rüber, irgendwie fehlt dem Ganzen der Esprit. Die Show ist keinesfalls schlecht, allerdings ist die Musik auch nicht besonders markant und findet im Großen und Ganzen nicht wirklich Gefallen beim Pulbikum.

Eigen ist die Band auf jeden Fall. Außergewöhnlich ist zumindest Sänger Dean Rocca, mit dem sich The Spook wirklich einen beinahe verrückt wirkenden Frontmann an Bord geholt haben. Kaum betritt er die Bühne, beginnt er schon wie von der Tarantel gestochen loszuhüpfen und hektisch umherzuwirbeln. Als wäre der gute Mann hyperaktiv, zittern seine Beine beständig im Takt der Musik, er rennt von links nach rechts und hin und wieder wird einfach im Halb-Spagat auf dem Boden weitergesungen. Es ergibt sich ein genau so gelungenes wie bizarres Bild.

Die bekannten Zombiemasken und anderen B-Movie-Accessoires, die bei ihren Auftritten für gewöhnlich Bestandteil der Show sind, finden allerdings heute keine Verwendung und auch das Outfit von Frontmann Dean Rocca mit Anzug und Hut, das an Freddy Krueger angelehnt sein soll, weist in der komplett von Kopf bis Fuß weißen Farbe kaum Ähnlichkeiten auf. Das einzige, was auf das Genre Horror schließen lässt, ist das düstere Intro zu Beginn des Auftritts.

Setlist:

  • 1. Intro
  • 2. Giant Spider Strikes
  • 3. Summernite Stalker
  • 4. Dark World Debutante
  • 5. Dying Fire's Grace
  • 6. Slide In
  • 7. One With The Devil
  • 8. Mantula
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