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Nord Open Air 2012

Gelungenes kostenloses Festival mit erstklassigem Sound!

The Very End lassen nichts anbrennen

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The Very End

Zum wiederholten Mal dabei ist neben Motorjesus auch die Essener Combo The Very End beim Nord Open Air am Start. Die Truppe konnte sich mit ihrem modernen Metal mit thrashigen und melodischen Anleihen schon in der letzten Ausgabe einige Sympathie-Punkte erspielen und live sind die fünf Musiker sowieso immer gern gesehen. Der einzige Unterschied zum letzten Jahr ist, dass vor kurzem ein Besetzungswechsel stattgefunden hat. Gitarrist Volker Rummel hat die Band aufgrund privater Umstände verlassen und seinen Platz Alex Bartkowski überlassen, der ab sofort die Klampfe bei TVE schwingt und so heute Abend zum ersten Mal mit der Band auf der Bühne steht.

Sänger Björn Goosses hat ja bereits gestern mit The Rules auf derselben Stage gespielt, doch mit The Very End heute geht es weitaus deftiger zu. Der Frontmann scheint wie immer gut gelaunt zu sein und lässt nichts anbrennen. "In Essen sieht man immer bekannte Hackfressen". Da hat er absolut Recht, denn wenn man sich mal so umschaut, dürfte man selbst auch einige bekannte Gesichter ausmachen und es scheint, als würden an jeder Ecke Leute warten, die man kennt. So ist das wohl immer im Ruhrpott-Herz Essen.

The Very End können sich ja bereits auf eine anständige Fanbase stützen und erobern die Bühne so beinahe wie im Sturm. Da ist es längst keine Überraschung mehr, dass die Formation beim Essener Publikum super ankommt. Die Ankündigung, dass zurzeit an einem neuen Album gearbeitet wird, wird ebenso freudig aufgenommen. Ein kleiner Technikfehler, bei dem die zweite Gitarre zwischenzeitlich aussetzt, macht der guten Stimmung da nichts aus, ebenfalls der neue Gitarrist, der bis auf ein, zwei winzig kleine Patzer einen guten Job leistet und sich gut in die Band einbringt.

Die Truppe ist von Anfang an voll dabei und sorgt für unzählige Köpfe, die im Takt der Musik auf und ab wippen, aber auch einige Fans, die bei Krachern wie "The Leper" oder "A Hole In The Sun" den Refrain mitsingen. Die Setlist scheint zwar die übliche wie auch sonst zu sein, aber daran stört sich keiner, immerhin kommen die Songs ja auch gut an. Das Riff-Monster "Blacklisted" bildet wie gewohnt den krönenden Abschluss.

Setlist:

  • 1. Memento
  • 2. Ball And Chain
  • 3. The Leper
  • 4. Flatline
  • 5. A Hole In The Sun
  • 6. Sewn Eye Sleep
  • 7. Dead Is The New Alive
  • 8. Letters To The Living
  • 9. Blacklisted
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