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Nord Open Air 2012

Gelungenes kostenloses Festival mit erstklassigem Sound!

Auch dieses Jahr waren wieder eine Menge Besucher auf dem Nord Open Air

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Es ist wieder soweit! Zum dritten Mal wird der Viehofer Platz in Essen zum Festivalgelände umstrukturiert, um den mittlerweile 21. Geburtstag des Café Nord zu feiern. Das äußerst reizvolle Billing kann dieses Jahr mit Größeen wie Sodom, Agnostic Front oder auch Entombed glänzen und erfreut sich erneut enorm großer Beliebtheit. Auch dieses Jahr strömen wieder zahlreiche Besucher aus dem gesamten Ruhrpott zum Viehofer Platz, sogar noch mehr als letztes Jahr, sodass es spätestens zu den Headlinern an beiden Tagen so rappelvoll wird, dass die Eingänge geschlossen werden müssen. Die Bands bringen dafür die Stimmung auf dem Festivalgelände ziemlich zum Kochen.

Insgesamt ist das Nord Open Air aber auch ein recht familiäres Festival. Familiär in dem Sinne, dass man an jeder Ecke einen Bekannten trifft und so ziemlich die gesamte lokale Szene zusammenkommt. Familiär im anderen Sinne, dass man auch viele Familien sieht, die das Festival besuchen. Immer wieder sieht man Väter mit Sohnemann auf den Schultern; schön, wenn der gute Heavy Metal an den Nachwuchs weitergegeben wird. Dazu kommt das absolut traumhafte Wetter, bis auf einen winzigen Regenschauer scheint beinahe konstant die Sonne auf den Viehofer Platz herab, gleichzeitig gibt es genug Platz im Schatten und selbstverständlich auch genügend Getränke zu angenehmen Preisen.

Was den enormen Charme des Festivals nur noch verstärkt, ist der einfach hervorragende Sound auf dem Nord Open Air. Und das auch noch für lau! Da können selbst Festivals, bei denen die Preise himmelwärts schießen, nicht mithalten. Man kann tatsächlich jedes einzelne Instrument hören, ohne dass es zu laut oder zu leise wird. Respekt dafür!

Der Freitag fällt sehr Hardcore-lastig aus, was allein daran liegt, dass die Hardcore-Fraktion Agnostic Front zurzeit auf Europa-Tour ist, zusammen mit The Mongoloids und Take Offense als Support, die allesamt auch Slots auf dem Nord Open Air bekommen haben. Das merkt man leider nicht nur musikalisch. Wer sich am Freitag mal umblickt, wird größtenteils Gestalten mit Käppi, abnormal riesigen Ohrlöchern und bunten Shorts sehen, die wild um sich fuchteln. Am Samstag gibt es dafür ausnahmslos Thrash, Death oder Heavy Metal um die Ohren mit Gruppen wie Sodom, The Very End oder Vanderbuyst und auch das Publikum ist wesentlich erträglicher.

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