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Noise gegen Armut 2012

Licht und Schatten bei der vierten Festivalauflage

Postmortem kommen nicht wirklich gut an

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Postmortem

Gute 600 Kilometer sind die Berliner Postmortem angereist, um schnell erkennen zu müssen: Heute ist hier kein wirklicher Blumentopf zu gewinnen. Nicht gerade wenige Fans nutzen die Umbauspause nach Leng Tch’e dazu, sich im Discobereich gemütlich einzurichten oder gar ganz zu verschwinden – so ist es schon bei den ersten Tönen von „Green River“ empfindlich leer und wird auch mit der Zeit noch gespenstischer.

Viele gerollte „rrrr“, statische Bewegungen, ein paar Mal ein trockenes „Wie seid ihr drauf“ durch Fronter Putz, das reich einfach nicht, um die Fans in Wallung zu bringen oder gar bei der Stange zu halten. Zusätzlich hat Gitarrist Markus auch noch mit einigen technischen Problemen bei „Lobotomy“ zu kämpfen. Doch so langsam kommt dann doch noch etwas Bewegung in die Fantruppe, denn als schon „Lobotomy“ mit einigen Hey-Fäusten abgefeiert wird, so knacken bei „Ghost of The Worship“ dann endlich die ersten Nackenwirbel, wenn auch mit gehörigem Abstand zur Bühne.

Postmortem haben trotzdem einen schweren Stand – Markus legt zwar auch die eine oder andere Headbangeinheit ein, bei „Hate, Kill, Destroy“ kommt auch die Sirene zum Einsatz, doch während die einen vergnüglich die Haare flattern lassen, verlassen andere die Location.

Mit „Revolution“ beschließen Postmortem dann ihren Teil der Abends – mitten im Song wird ein stark angeheiterter Fan von ein paar Kumpels inklusive Stuhl auf die Bühne verfrachtet, der anschließend sogar noch in paar druckvolle Shouts ins Mikro brüllt und so im kleinen Kreis nochmals etwas Unterhaltungswert beisteuert. Postmortem aber müssen den Trip in den Pott unter „eine Erfahrung mehr“ verbuchen und vielleicht auch, dass etwas mehr dazu gehört, auch auf Clubshows im Pott begeistern zu können. Jedenfalls haben sie auch gleich alle drei geplanten Zugaben aus dem Programm geworfen – mitbekommen hat das aber kaum jemand, lediglich zwei Nasen plädieren ohne großen Nachdruck für eine Verlängerung.

Setlist:

Green River
Bleeding
Give Us Hate
Suffer
Lobotomy
Ghost Of The Warship
Gutterballs
Are You Dead?
Chopped, Shredded And Grind To Meatballs
Hate, Kill , Destroy
Revolution
The Way Of The Knife
25 Cromwell Street
Drop Another Body

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