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Noise gegen Armut 2012

Licht und Schatten bei der vierten Festivalauflage

Warfield Within sind ein toller Opener

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Grundsätzlich kann man im Pott erfreut sein, wenn man für ein Underground-Festival dieser Kategorie 220 zahlende Gäste im Laufe des Abends begrüßen darf, denn zahlreiche Gegenveranstaltungen machen Planungen für die Organisatoren immer schwerer. Wenn man aber in Betracht zieht, dass sich letztes Jahr in der ausverkauften Helvete in Oberhausen 350 Fans die Wänste platt drückten, ist die heutige Besucherzahl doch ein wenig enttäuschend, zumal sich die Metalheads doch auch gerne damit brüsten, etwas Gutes zu tun. Das Noise gegen Armut jedenfalls spendet alle Einnahmen an die Gelsenkirchener Rappelkiste e.V. – es gibt halt immer Menschen, die einfach durch das System fallen und Hilfe brauchen.

Warfield Within

Schon fast naturgemäß sehen sich Opener eines Festivals einem noch eher übersichtlichen und meistens auch ruhigen Publikum gegenüber, was für die Mönchengladbacher Warfield Within aber anscheinend so überhaupt kein Problem darstellt, denn Vogel-Strauß-Politik gibt es da nicht. Und das durchaus erfolgreich, denn es dauert nicht lange, da können die Jungs das Publikum doch mitreißen – wenngleich die Fans noch mit einem „Macht mal Krach, damit wir auch wissen, dass Leute da sind“ motiviert werden müssen.

Auch wenn die Reaktionen zu Beginn noch recht mau sind, Warfield Within packen die Gelegenheit beim Schopfe, Frontsau Sebastian bringt schon früh bei „A Future Dark“ seine Strangulationsnummer, die er kurz vor Schluss nochmals wiederholt, wobei bei „World War III“ eher die ZuhörerInnen von seinem imaginären Maschinengewehr weggefetzt werden.

„Hate Doctrine“ schließlich beendet den Ausblick auf die Zukunft – „erscheinen hoffentlich auf der nächsten Platte, aber wir sind faul“ –, doch die Fans finden Gefallen an der deutlich groovenden Zermahlung und die ersten Headbanger lassen die Matten kreisen. Na geht doch, das Eis ist definitiv angetaut, und auch wenn die Powerfäuste sich noch eher müde postieren, so begleiten doch zunehmende Pommesgabeln im anschwellenden Publikum die Szenerie.

Zum abschließenden „War Of Attrition“ sähe zwar Fronter Sebastian ganz gerne einen Moshpit, doch die Fans lassen lieber ein letztes Mal die Nackenwirbel knacken und sorgen so für einen sehr angenehmen Start in den Festivaltag – Warfield Within können für sich wiederholt eine gute Show in die Gigographie pinnen.

Setlist:

Cynic Hell Reality
A Future Dark
World War III
Hate Doctrine
Warfield Within
New Blood
War Of Attrition

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