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Noise gegen Armut 2011

Die dritte Auflage war ein voller Erfolg

Zum dritten Male stellten die Jungs von Yuppie Club dieses kleine Festival auf die Beine, und schnell konnten sie sich in der Oberhausener Helvete ein fettes „Ausverkauft“-Schild an den Türrahmen heften. So platzte der Club förmlich aus allen Nähten, und schon allein das Stehen nötigte heftige Transpirationsauswüchse ab – umso bewundernswerter, wie sehr die Fans die Bands unterstützten und im Moshpit alles gaben. Am Ende dürfte dann auch ein stolzes Sümmchen zusammengekommen sein, denn der Erlös dieser Benefizveranstaltung war für die Rappelkiste e.V. bestimmt.

Die In Grey

Die Osnabrücker Die In Grey, die natürlich wegen der Ähnlichkeit des Namens und dem etwas höheren Bekanntheitsgrades mit den Japanern von Dir En Grey verwechselt werden, gehören zu den Bands, die nun auch schon mehrere Jahre im Underground herumtingeln und dabei lediglich Szeneinsidern bekannt geworden sind. Dabei haben sie sich schon 2005 gegründet und schnell ein Jahr später das schlicht „Demo 2006“ betitelte Fünf-Track-Lebenszeichen abgeliefert. Unstimmigkeiten untereinander führten zu einigen personellen Änderungen, und so dauerte es dann drei Jahre, bis mit der EP „Brutal Truth“ endlich Nachschub für die übrig gebliebenen Anhänger erschien.

Die In Grey stehen für eine Melange aus Metal und einer Prise Hardcore, und schnell war an diesem Abend klar, dass sie nur bedingt Unterstützung durch die Fans erwarten durften. Ohnehin werden Opener ja in der Regel ein wenig mehr beäugt als abgefeiert, und so war es auch diesen Samstag – zwar drängte sich schon früh eine ansehliche Menschenmenge in den Keller des Clubs, doch sie ließen sich nur wenig von den „Oberhausen, geht’s euch gut“ zu überschwänglichen Reaktionen hinreißen. Größten Applaus konnten Die In Grey kurz vor Schluss einheimsen, als sie ankündigten, dass sie noch jeweils pro verkaufter CD zwei Euro an den Veranstalter spenden – feiner Zug.

Auf der Bühne gaben vor allem Frontbrüllwürfel Mark und Bassist Vossi alles, und gerade letzterer ließ so manches Mal die strähnige Matte rotieren. Dagegen wirkte Gitarrist Sebastian schon regelrecht gelangweilt. Da schienen auch die schwachbrüstigen Hey-Animationen bei „Dying Breed“ niemanden wirklich aus der Lethargie zu reißen.

Auch wenn die Pausen immer etwas zu lang und zu wenig unterhaltsam waren, auch wenn Fronter Mark schnell aus der Puste war – gegen Ende konnten sie dann doch beim Publikum besser punkten, und so legten sie mit „Brutal Truth“ doch noch einen versöhnlichen Schlussspurt ein.

Setlist:

Last Bullet Loaded
One Nation Underground
Dregs Encased In Divinity
Dying Breed
Disdain
Brutal Truth
Silent Slaughter

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