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Nikolaut Winterfestival 2013

Erfolgreiches drittes Nikolaut Festival im Mülheimer T.I.C.

Auch wenn der Mülheimer Club „The Inner Circle“ sich mehr nach einem kleinen Kreis verdächtiger Gestalten anhört, so darf man dieses Vorurteil ruhig ins Reich der Fabeln abtun, denn gleich fünf heiße Anwärter auf die Rock’n’Roll-Krone vor weit über 400 Fans lassen es heute beim dritten  Nikolaut Winterfestival 2013 krachen. Zum einen sind da die noch jungen Exotoxis sowie die Pornrocker Kamikaze Kings, zum anderen darf man nicht verhehlen, wie sehr die Erfolgskurve der Essener Crossplane nach oben strebt. Dazu kommen dann noch die mit der Arschtrittlizenz ausgestatteten Gun Barrel. Gespannt sein darf man aber auch, wie sich die endlich wieder aktiven Motorjesus nach ihrer fast einjährigen Zwangspause schlagen werden.

Exotoxis

Erst einmal Glückwunsch Richtung Exotoxis, konnten sie doch einen Monat vor dem Nikolaut ihr Einjähriges feiern, wobei sie ihren Start dann sogar mit der „Exotoxification“-Demo sowie der EP „Exotoxis“ gefüllt haben – beachtliches Tempo legen sie da vor. Und auch was Liveshows angeht, haben sie dieses Jahr reichlich Erfahrung sammeln können, besonders Gitarrist Vito legt ja so ganz nebenbei mit Gloryful ein amtliches Liveprogramm aufs Parkett.

Beim Dong Open Air 2013 konnte die Band aus dem Ruhrpott zumindest zu Beginn nicht zu hundert Prozent überzeugen, wobei ihnen heute ja die undankbare Aufgabe zufällt, als Opener den Stimmungspegel erst einmal in die Startposition zu wuchten. Erwartungsgemäß kommt das Publikum etwas lahm aus dem Quark, das etwas flotter angelegte „Insomnia“ kann dann vorerst noch recht zurückhaltenden Applaus einheimsen.

Trotzdem, Becky lässt sich da gar nicht erst aus der Ruhe bringen, fragt kurzerhand, ob es allen denn gut gehe, wobei sie da fast auf keine Antwort wartet, lieber geht es mit „On Fire“ gleich wieder in die Vollen.  So langsam kommen die Fans auch endlich in Festivallaune – zwar wird die Lücke vor der Bühne dann doch wieder nur durch die anwesende Knipserzunft gefüllt, doch beim „für Headbanger“ geeigneten „Army Of God“ kann man von steigendem Applaus sprechen. Na geht doch, wieder einmal das Publikum erspielt, auch wenn heute hier der ganz große Zuspruch ausbleibt, aber als Opener haben sie sich dann doch sehr souverän geschlagen. Vielleicht wären sie gut beraten, ihren bisher besten Track „More“ nicht gleich als Opener zu verpulvern …vielleicht.

Setlist:

More
Insomnia
On Fire
Eye To Eye
Crucify Me
Grow A Storm
Army Of God
Take Me Far Away
Mirror Mirror

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