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Neurotic Deathfest 2014

Extreme-Metal Convention in Tilburg

Aborted gehören zum ersten großen Highlight des Festivals

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Aborted

Eine halbe Stunde, nachdem Deceased das Festival unsicher gemacht hatten und die Tilburger Death-Metal-Band Antropomorphia ihr Heimspiel auf der Second Stage absolvierten, traten die belgischen Pralinen Aborted auf der Hauptbühne auf. Es war nun 19:00 Uhr und nach der leckeren Vorspeise folgte das vorgezogene Dessert, auf das das Publikum richtig Appetit hatte. Zahlreiche Aborted-Bandshirts zieren die luxuriösen Körper der Festivalbesucher, so war es auch fast schon selbstverständlich, dass die Band zum ersten großen Highlight des Abends gehören. Mit ihrer brandaktuellen Scheibe „The Necrotic Manifesto“ in der Tasche, war das Neurotic Deathfest die perfekte Gelegenheit, um die neuen Songs einem größeren Publikum vorzustellen. Bereits zum sechsten Mal traten die fünf Herren nun hier auf und schienen überglücklich darüber zu sein, das Publikum zu sehen. Die Zuschauer dankten mit den ersten heftigen Moshpits im großen Saal, jeder Break wurde gemeinsam im Takt abgefeiert und jede Zeile mitgesungen. Bei „Sanguine Verses (...of Extirpation)“ aus dem 2003er Album „Goremageddon: The Saw and the Carnage Done“ gab es kein Halten mehr und Sänger Sven "Svencho" de Caluwé forderte nach einer Wall Of Death. Das ließ sich das Publikum nicht zwei Mal sagen und nach dem „One, two, three, go!“ verwandelte sich die Meute in einen tödlichen Tsunami. Nach 30 Minuten war das Spektakel jedoch schon vorbei und man sah dem Publikum an, dass sie eigentlich noch nach einer weiteren Portion Aborted lächzten. Für eine spontane Zugabe war in dem strengen Zeitplan jedoch leider keine Zeit mehr, so dass sich die Band – sicherlich mit einem tränenden Auge – von den Fans verabschiedeten und ein immer noch Aborted-hungriges Publikum zurück lassen musste - coole Show.

Massacre

Mit Massacre aus Florida hat das Neurotic Deathfest ein Death-Metal-Urgestein an Land gezogen und das Billing hochkarätig bereichert. 1984 gegründet liefern die vier Herren um Frontsänger Edwin Webb astreinen Death Metal, welche die folgenden Jahre des Death Metal prägten und zahlreiche Bands beeinflussten. Während ihrer derzeitigen Europatour mit Lay Down Rotten und Untimely Demise und mit neuem Material im Gepäck (erste Veröffentlichung eines Full-Length-Albums seit fast 20 Jahren!) durfte natürlich ein Stopp beim Festival in Tilburg nicht fehlen. Es war 20:00 Uhr, der Saal nicht mehr ganz so voll wie bei Aborted zuvor, jedoch immer noch sehr gut besucht. Pünktlich trat die Band auf die Bühne wo sie mit lautem Applaus und ausgestreckten Fäusten wärmstens empfangen wurden. Mit „The Ancient Ones“, einem Instrumental-Stück ihrer aktuellen Scheibe „Back From Beyond“ eröffneten sie ihre 40-minütige Show. Das sowohl jüngere, als auch ältere Publikum war überaus erquickt, die Herren zu sehen, und auch schien es, dass das neue Material der Band gut ankam. Mit „As We Wait To Die“ ertönten endlich die ersten Geräusche Eds und man sah die ersten Matten schwingen. Obwohl es die Band bereits seit drei Jahrzehnten gibt, haben Massacre es bisher nur auf drei Alben gebracht (es wurden noch vier Demos, zwei Eps, sowie eine Compilation veröffentlicht), da sich die Truppe zwischendurch immer mal wieder aufgelöst und dann wieder zusammengerauft hat. Man spielte eine kleine Mischung aller Alben, insbesondere „Succubus“ aus ihrem Debüt „From Beyond“ wurde hart abgefeiert. Den Kampfschrei, der den Song einleitet, beherrschte nicht nur der Vocalist selbst, sondern auch viele der Zuschauer. Nachdem man mit dem Song „Back From Beyond“ erneut einen Kracher aus dem neusten Output preisgab, beendete das Quartett ihr Massaker mit dem Paukenschlag „Corpse Grinder“. Unter lautem Applaus und Grölen wurde die Band verabschiedet.

Setlist:

  • The Ancient Ones
  • As We Wait To Die
  • Defeat Remains
  • Succubus
  • False Revelation
  • Dawn Of Eternity
  • Biohazard
  • Back From Beyond
  • Corpse Grinder
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