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Necronomicon, Martyr, Adligate & Forty Shades im Konzert (Hagen, September 2017)

Metal Summer End

Rolle des Anheizers gut erfüllt: Forty Shades.

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Die Rahmenbedingungen des endsommerlichen Konzertabends sind beileibe nicht schlecht: Eine gut aufgerüstete Bühne mit vielen Lichtern und das dazu notwendige Equipment sind vorhanden; dazu kommt noch eine gute Auswahl an Getränken und Speisen in der Kneipe vor dem Saal. Leider kommt das erwartete Publikum nicht, denn die anfänglichen zwanzig Anwesenden werden zwar bei den heimischen Adligate immerhin fünfzig, aber bei den Holländern Martyr nur fünf und am Ende acht, wenn man von bandinternen Freunden absieht. Das ist etwas verwunderlich, wenn man bedenkt, dass es ein Samstagabend ist und das Wetter auch nicht sonnig ist. An dem Eintrittspreis von 5,- Euro kann das mangelnde Interesse ebenfalls nicht liegen. So bleibt die Atmosphäre fast wie bei einer öffentlichen Bandprobe.

Forty Shades

Eine schweizerisch-deutsche Formation macht den Beginn. Zu dieser Art von Musik würde passen, dass auch alle Bandmitglieder wie der Sänger ihr Bühnenoutfit einheitlich tragen. Das könnte dem atmosphärischen Charakter der Musik optisch gut tun, sonst wirkt das Bühnenerscheinen in einfachen Jeans und T-Shirts wie bei einer Bandprobe.

Der Leadgitarrist auf dem rechten Bühnenrand bewegt sich oft auf der Bühne und verleiht mit dem Sänger dem Ganzen den gewissen Showcharakter. Der linke Gitarrist könnte von der Seite etwas mehr wegbewegen und den Kontakt zum Publikum aufnehmen. Die Bühnenleistungen des Sängers und des erwähnten Gitarristen sind zu loben. Sie bewandern die ganze Bühne und halten den Kontakt zum Publikum, spielen sich gegenseitig an und sorgen somit für Dynamik im Geschehen. Der Einsatz von Computer-Samplern ist eine gute Idee und die Effekte sorgen für mehr Tiefe im musikalischen und textlichen Ausdruck.

Die Theatralik lässt sich nur durch den Sänger optisch aufrechterhalten. Leider sieht um ihn herum alles alltäglich aus. Das Zusammenspiel ist zwar genau, aber die Akzente fehlen noch. Einen Bassisten vermisst man nur insofern, als dass zwischendurch eine originelle Basslinie die Songs aufwerten könnte. Die Rolle des Anheizers haben die Jungs mit ihrem Melodic Power Metal auf alle Fälle gut erfüllt!

Setlist:

1. In A Darker Shade Of Gloom
2. Heaven
3. Pillars Of Doom
4. Harvest
5. God And The Idol
6. Slave To Your Hate
7. Black Winged Sun
8. Absurd
9. Idol Worship
10. Blackstar Diamond

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