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Neckbreaker's Ball IV (Hamburg)

Gerne wieder, aber nächstes Jahr vielleicht mit einem besser abgestimmten Bandpool

Die erste Wall of Death des Abends gehört Mercenary

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Gurd

Zuerst fällt auf, dass die Schweizer ohne Intro oder ähnlichen Krimskrams einfach auf die Bühne gehen und Sänger V. O. Pulver ins Mikrofon ruft: „Habt ihr Lust auf Thrash?“. Auch wenn sich das Publikum der Ansage nicht verweigert – wahre Begeisterung sieht anders aus. Das der Gittarist Pat während dem dritten Lied „What Do You Life For“ in den Graben hüpft und einem Zuschauer seine Gittare hinhält, war sicherlich eines der Highlights des Abends – zumindestens für den glücklichen Zuschauer und den einen oder anderen Fotografen, welcher direkt daneben stand und dies fotografiert – besser kann man die Aktion für die Medien wohl nicht timen. Auch wenn sich die Markthalle so langsam aber sicher füllt, ausser ein paar fliegenden Haaren sieht man nicht wirklich Bewegung im Publikum. Das der Bass inzwischen nicht mehr so sehr drückt, dass einem die Ohren wegfliegen, dürfte den einen oder anderen freuen – drücken tut er trotzdem noch, und das nicht schlecht. Als der Sänger vor dem Lied „Bang!“ das Publikum mit „Bang your Head“ aufforderte (endlich) mal zu headbangen, geht in der Mitte des recht schnellen Liedes auch im Publikum die Post ab. Leider war das nur von kurzer Dauer – aber die Band ist trotzdem zufrieden. So verkündet der Sänger: „Wir sehen uns nachher auf ein Bier – oder einen Joint“ und bedankt sich bei dem Publikum und kommt anschließend mit einer kleinen Digitalkamera auf die Bühne und filmt das Publikum.

Mercenary

Wie im Vorbericht versprochen rocken Mercenary die Markthalle – aber alles zu seiner Zeit. Das Mercenary vor fast zwei Jahren ihr Line-up ordentlich verändert haben, fand sicherlich nicht jeder Fan gut. Schon während die ersten Lieder die Markthalle erschüttern lassen, fordert Sänger René Pedersen das Publikum auf, eine Wall of Death zu machen. Aufgrund der Konstruktion der Markthalle sind einer Wall of Death enge Grenzen gesetzt, welche mal wieder ausgereitzt werden  (bzw. als Richtwert für die Wall of Death verwendet werden). Dass im Publikum nun die Nacken endlich kollektiv belastet werden, liegt sicherlich auch daran, dass die Markthalle so langsam voll wird – die Band tut aber ihr übriges und knallt ein Lied nach dem anderen aus den Lautsprechern. Die meisten Lieder sind von der aktuellen Scheibe „Metamorphosis“, welche wie schon geschrieben einschlagen. Als die Dänen nach (nur) 40 Minuten die Bühne verlassen, haben diese einen ordentlichen Eindruck hinterlassen – und sie kommen sogar zurück, sollte es eine Zugabe geben? Nein, die Band verneigte sich nur vor dem Publikum.

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