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Mustasch, SuperCharger, A Million Miles im Konzert (Essen, November 2012)

"It’s a long way back, when you’re down in Turock"

A Million Miles sind extra aus Hamburg angereist

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Es ist mal wieder einer der Freitage hier im Pott, an denen sich die Fans weit im Vorfeld festlegen müssen, welche denn der zahlreichen, gefühlten zehn Shows im Umkreis von zehn Kilometern besucht werden will. Und keine knappe 70 Meter weiter spielt im Nord auch noch die heimische Band The Very End bei ihrer Release-Show. Musikalisch ist es ein ganz andere Welt, aber nicht wenige Fans haben auch da die Qual der Wahl.

Wohl etwas mehr als 300 Fans sind es dann, die sich ins Essener Turock begeben, um dort dieses starke Stoner-Heavy-Paket anzufeiern. Und da wie erwähnt Freitagabend ist, füllt sich der Club recht zäh, wobei der Freitag doch schon glatt zum Wochenende gezählt werden könnte. Natürlich ist die Masse wegen Mustasch vor Ort, SuperCharger können auf ganzer Linie Punkte einsammeln, A Million Miles gehen aber als Opener ein wenig unter.

A Million Miles

Und das ist ja jetzt auch nicht die ganz große Überraschung, dass der Opener nicht unbedingt bedingungslos ein Bein auf den Boden bekommt. Aus Hamburg sind sie extra angereist, zu ihrer vorerst letzten Show in diesem Jahr, doch sicherlich waren die Erwartungen im A Million Miles-Lager ein wenig höher gesteckt, wenn man schon im Herzen des Metals spielen kann.

Nun ja, zuerst kann man einmal festhalten, dass sie sich von der anfänglich dürftigen Kulisse nicht haben einschüchtern lassen, mit einem forschen „Hey Essen“ stürmen sie die Bühne und legen gleich prima mit „Death And Beyond„ los. „Kommt ein bisschen näher“, haut Rockröhre Mona heraus, um dann das Fazit mit einem „Das Publikum ist ein bisschen schlapp“ die mangelnde Rückmeldung treffsicher zu verbalisieren.

Damit erst gar keine Pause entsteht, zocken sie gleich durch, erst wieder nach „Hold“ versucht Mona hartnäckig, die Fans Richtung Bühne zu bewegen – mit einem kleinen Teilerfolg. „Nächster Song vom kommenden Album“, und schon prasselt mit „Broken“ ein weitterer Stoner-Batzen auf die Fans ein, doch erst mit dem Pantera-Coversong „Domination“ stellen die Anwesenden ihre Lethargie ein und ein kleiner Moshpit zeig doch noch auf, dass Leben in den Pott-Fans ist.

Mit „What’s Left Behind“ – übrigens den einzigen Song, den sie bisher live vorgestellt haben, der auch von ihnen schon auf der „Left“-EP veröffentlicht wurde – hauen sie noch einen fetten Rausschmeißer heraus, bevor sie sich mit einem „Viel Spaß noch“ verabschieden. Wer so engagiert auftritt, wird sicherlich beim nächsten Mal viel besser in Empfang genommen – die neue, im zeitigen 2013 zu erwartende Scheibe wird sie sicherlich auch wieder im Pott auftauchen lassen – auf dem Turock Open Air wären sie ebenfalls ganz gut aufgehoben, solange sie nicht als Opener verheizt werden.

Setlist:

Death And Beyond
When Skies Fall Down
Hold
Broken
Domination (Pantera-Cover)
What´s Left Behind

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