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Münster Metal Massaker 4

Abwechslung pur im Café Sputnik

Skapa Flöw gehen unter

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Skapa Flöw

War es für GodPuppet wegen der technischen Probleme einfach nur ärgerlich, so wird es anschließend bei Skapa Flöw recht desaströs. Der Sound ist leicht matschig und lässt so schon von allein keine Stimmung aufkommen, dazu aber schwindet das Zuschauerinteresse im Sekundentakt, sodass vielleicht am Ende der Show noch gut zehn Anwesende die letzten Takte miterleben. Applaus hört sich auch anders an, schon bezeichnend, dass am Merchstand eine der Anwesenden freimütig zugibt, aus Mitleid geklatscht zu haben – was für eine schallende Ohrfeige.

Dabei ist eigentlich alles gar nicht so schlecht, wie es sich anhört, denn die noch junge Truppe, die zwar 80er Glam Metal anbietet, zu der Zeit aber sicherlich noch nicht einmal der Traum der kopulierenden Eltern war, versucht offensichtlich, die Show schön peppig zu gestalten. Viele Stellungswechsel mit reichlich Gepose, eigentlich mit „No Risk, No Fun“ ein gefälliger Opener und mit den beiden Rausschmeißern „Defloration Situation“ und vor allem „Skapa Flöw“ zwei gute Tracks am Start, doch was vor den eigenen Freunden noch zündet, hat hier in Münster so gut wie keine Chance.

Einmal mehr – wie schon in den Liveberichten zuvor – entpuppt sich Frontmann Bobby als Schwachpunkt im Bandgefüge, denn ohne Charisma und dazu nur mit einem dünnen Stimmchen, welches auch nicht immer alle Töne trifft, kann man gar keine Lorbeeren ernten. Er versucht zwar immer wieder, den Anwesenden ein paar Powerfäuste zu entlocken und gibt auch nach dem x-ten misslungenen Versuch nicht auf, doch unterm Strich ist das einfach viel zu wenig.

Setlist:

No Risk, No Fun
Dead On the Streets
U69
Starting Over
Defloration Situation
Skapa Flöw

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