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Münster Metal Massaker 3

In Münster geht es auch anders

Korruptor eröffnen den Festivaltag mit Metalpraktikant Luke

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Korruptor

Der Start in den Festivaltag beginnt ein bisschen holprig, zumal die Münsteraner Thrash Metaller Korruptor aktuell keinen eigenen Sänger haben und für diesen Gig auf die Hilfe von Luke Grindgärtner, ansonsten eher in Diensten der Death Metaller Savagery (ebenfalls aus Münster), angewiesen sind. Dementsprechend hat auf der Bühne die Ansage, dass sie einen standesgemäßen neuen Frontmann suchen und alle dieses doch weitergeben sollen, durchaus rumpeligen Undergroundcharme, genauso wie die Mucke des Quartetts auch. Seit März 2011 bestehen Korruptor erst, allerdings stellt die Band nicht das erste musikalische Ergebnis der Mitglieder dar, auch wenn man schon teilweise einen anderen Eindruck gewinnen kann – nun ja, sie sind halt nicht zu unrecht Opener eines Undergroundfestivals, was jetzt hier keineswegs abwertend klingen soll.

Und trotzdem: Es fehlt der Band an Bühnenpräsenz, daran müssen sie in Zukunft natürlich ordentlich feilen, was heute aber wegen der Konstellation in der Truppe nicht überbewertet werden soll. Denn auch wenn sie recht früh auf die kleine dreieckige Bühne des Sputnik klettern, so können sie schon auf zahlreiche Fans und/ oder wahlweise Bekannte blicken und schon mit dem Opener „Beyond All Recognition" ersten Applaus einheimsen.

Metalpraktikant Luke, der schnell auch mal einen Blick auf die Texte werfen muss, glänzt zwar nicht gerade mit orgiastischen Ansagen, macht aber seine Sache hinter dem Mikrofon richtig ordentlich und würzt das Thrash-Gebräu mit einer ordentlichen Ladung Death, und auch wenn er sich schon anstrengen muss, die Lyrics abzurufen, so legt er mehrmals auch einige Headbangeinheiten hin und belebt so das Geschehen auf der Bühne, zumal seine beiden Saitenbediener sich lieber vermehrt auf das saubere Spielen versteifen.

Erste Headbanger bei „Traces Of Sanity“, zahlreiche Powerfäuste bei „The Other One“ und fetter Applaus für das Kreator-Cover „People Of The Lie“ zeigen dann durchaus die Zufriedenheit der ZuschauerInnen, die eine engagierte Truppe erleben, die zwar noch so manche Übungstunde im Proberaum benötigt, die als Opener aber schon richtig Spaß gemacht und gebracht hat.

Setlist:

Beyond All Recognition
Betrayer
Traces Of Sanity
The Other One
Extreme Rage
People Of The Lie
To Kill Is To Die

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