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Motorjesus, The Hellboys, Enemy Within im Konzert (September 2009)

The Hellboys

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11. September 2009, Kulturrampe in Krefeld. Wer schon mal dort war, weiß, wie eng es in der Location werden kann, denn es passen nur gut 150 Leute hinein, dann ist Schluss.
Auch an diesem Freitagabend wurde es zumindest kuschelig, denn es kam einem Familientreffen schon sehr nahe. Viele Fans kannten sich, begrüßten sich dementsprechend, es wurde gefeiert, manchmal auch sich selbst.

Enemy Within

2004 wurde diese junge Band in Duisburg/Krefeld aus der Taufe gehoben, entstanden aus der Asche der Grindcore-Kapelle Shotgun Facelift. Bisher brachten die Jungs eine Fünf-Track-Demo- CD (2006) und die Full-Length-CD „Just Another Scar“ in Eigenregie heraus. Die aktuelle Besetzung besteht aus Christian (voc), Andre (dr), Thomas (git) und Markus (b, Ex-Centaur). Erst wenige Monate ist ex-Blood Red Angel-Jens als zweiter Gitarrist mit von der Partie. Enemy Within sprang für die eigentlich eingeplanten Nemesis Love Cult in die Bresche.

Und so hatte so mancher Besucher der Kulturrampe zum ersten Mal das Vergnügen, den Death-Thrash-Interpretationen dieser Band zu lauschen. Nach dem Marschintro wurde gleich der neue Song „Marching Into Battle“ unter die Anwesenden gesäbelt. Leider hatten sich bisher lediglich 40 Nasen vor der Bühne versammelt, einige andere machten es sich noch draußen bei schönem Wetter gemütlich.

Frontgrunzer Chris wurde bei den Ansagen wie gewohnt nicht müde zu erwähnen, dass die Band Liebeslieder performt. So ließ er sich nicht nehmen, die Bandhymne mit „Enemy ‚Motherfuckin’ Within“ anzukündigen. Da wie so häufig die Fans immer wieder aufgefordert werden mussten, doch mal die Lücke zwischen Publikum und Bühnenrand zu schließen, und diese dem nicht unmittelbar nachkamen, entschied sich der Frontmann, einfach zum Publikum überzusiedeln und beim Refrain einigen Gästen das Mikro direkt vor die Futterluke zu halten.

Leider hatten Enemy Within mit reichlich Soundproblemen zu kämpfen. Erst war der Gesang nicht zu hören, die Monitore fielen aus, plötzlich war der Sound wieder da, aber teuflisch laut – und trotzdem ließen sie sich nicht beirren und zockten ihren Stiefel runter. Positiv machte sich bemerkbar, dass Jens (intern als Ein-Euro-Gitarrist bezeichnet) an der zweiten Gitarre die fehlende Lücke schließen konnte. Im abschließenden „Just Another Scar“ kamen dann nochmals alle Trademarks von Enemy Within zum Einsatz, Thrash-Gitarren mit Death-Vocals, einer Prise Core, fertig war ein trotz zahlreicher Soundpannen zufriedenstellender Auftritt.

Setlist:

1. Intro
2. Marching Into Battle
3. Enemy Within
4. Of Ashes
5. Repeat The Pain
6. A Gun And A Deathwish
7. Executed
8. On Bloodstained Soil
9. Slowmotion Suicide
10. Just Another Scar

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